Hamburg Kulturbauten
Nachfolgend werden einige Hamburger Kulturbauten vorgestellt: die Elbphilharmonie, das Deutsche Schauspielhaus und das Thalia-Theater sowie das Konzerthaus Laeisz-Halle.
Zur Elbphilharmonie.
Zu den Theatern
Zur Laeisz-Halle (Hamburger Musikhalle)
Die Elbphilharmonie
Jacques Herzog und Pierre de Meuron (Büro Herzog & de Meuron) haben das neue Wahrzeichen Hamburgs zusammen mit Höhler + Partner Architekten und Ingenieure (Hamburg) geplant und gebaut. Von den ersten Entwürfen zu Beginn der 2000-er Jahre über den Baubeginn 2007 bis zur Eröffung des Konzertgebäudes 2017 vergingen viele Jahre.
Das Bauwerk besteht aus dem ehemaligen achtstöckigen Kaispeicher A auf der Elb-Insel Grasbrook und einem mit speziellen Glasflächen verkleideten Aufbau: das keilförmige Gebäude ist an der Schmalseite nur 22 Meter breit, am breiten Ende aber 68 Meter. Die Dachhöhe liegt zwischen ca. 80 und 110 Metern. Auf dem Dach des ehemaligen Kaispeichers befindet sich die „Plaza“, von der aus man nach allen Seiten auf die Stadt und den Hafen schauen kann. Dieser Bereich bildet eine Fuge in der Gebäudefassade.
Die Hülle des Großen Konzertsaales ist aus Gründen der Schalltrennung vom Gebäude entkoppelt; es gibt im gläsernen Aufbau noch einen kleineren Konzertsaal. Auch ein Hotel sowie Eigentumswohnungen sind in dem Aufbau untergebracht. Im alten Speichergebäude befinden sich Konferenz- und Wellnessräume, eine Autogarage sowie ein weiterer Veranstaltungssal.
Über die gläserne Gebäudehülle kann man auf der Website www.baunetzwissen.de Folgendes lesen: „Die Glashülle lässt den Bau abhängig von Tages- und Jahreszeit immer wieder anders aussehen – von leuchtend Blau über Tiefgrau bis zu Sonnenuntergangsrosa reicht das Farbspektrum der spiegelnden Fassade. (…)
Insgesamt wurden 1.100 Gläser auf einer Fläche von etwa 21.800 Quadratmetern verbaut. Zur Ausführung kamen dabei je nach Einsatzort verschiedene Arten.“
Weiter heißt es auf der Website www.baunetzwissen.de : (…) „Die Gläser der Hauptfassade sind zwischen 3,00 und 4,00 Meter breit und über 3,00 Meter hoch, im Foyerbereich sogar bis zu 5,00 Meter; es gibt plane, aber auch konkav und konvex gewölbte. Sie wurden mit unzähligen basaltgrauen Punkten und reflektierenden Chrompunkten bedruckt, die sowohl als Gestaltungsmittel als auch dem Sicht- und Sonnenschutz dienen. Durch die Bedruckung können 25 Prozent der Wärme reflektiert werden. Außerdem sind die Gläser dadurch auch für die Radare der Schiffe erkennbar. Die Dichte und Anordnung des Rasters wurde mittels Computer abhängig von der dahinter liegenden Raumnutzung berechnet. Jede Scheibe ist somit ein Unikat. (…)
Neben der aufschwingenden Silhouette sind speziell angefertigte Öffnungen innerhalb der Glasebene prägend für den Neubau. Es handelt sich dabei um unterschiedlich große Rechteckelemente aus GFK, Stahl und sphärisch gebogenem Glas, mit U-förmigen Ausschnitten, die an Stimmgabeln erinnern sollen. Sie fungieren als eine Art Loggia und sind knapp 100 mal im Bereich von Konzertfoyer und Wohnungen über die gesamte Glashaut verteilt.“ (…)
Bild oben: Schiffsanlegestelle an der Elbphilharmonie.
Bilder oben: die Elbphilharmonie auf dem ehemaligen Kaispeicher A.
Bilder oben: die Elbphilharmonie aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Bilder oben: zwischen dem Dach des ehemaligen Kaispeichers A und dem aufgesetzten Philharmonie-Gebäude läuft eine Loggia/Terrasse („Elbphilharmonie Plaza“) um das ganze Bauwerk. Von hier hat man einen guten Ausblick auf den Hafen sowie die Speicherstadt und die neue Hafen-City.
Bilder oben: Blick von der „Elbphilharmonie Plaza“ auf die nähere Umgebung der Hafen-City.
Bilder oben: die aufwändig gefertigte Glasfassade.