New York

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New York (USA)

New York ist mit ca. 9 Millionen Menschen die einwohnerreichste Stadt in den Vereinigten Staaten von Amerika (in der Metropolregion leben ca. 20 Millionen Menschen). Sie liegt im gleichnamigen Bundesstaat mit der Hauptstadt Albany.

Das Stadtgebiet erstreckt sich auf mehrere Halbinseln/Inseln. Am bekanntesten ist der Bezirk (Borrough) Manhattan, der sich zwischen dem East River und dem Hudson River befindet; letzterer mündet in den Atlantik. Der East River heißt zwar „Fluss“, ist aber eigentlich ein Meeresarm des Atlantik (mit entsprechendem Salzwassergehalt). Der Hudson River entspringt am Lake Henderson im Bundesstaat New York und ist schon fast 500 km unterwegs, bevor er in New York ankommt. Vier weitere Stadtbezirke sind Brooklyn, Bronx, Staten Island und Queens.

New York liegt etwa auf derselben geographischen Breite wie Neapel.

Bild oben: Hunde-Ausführer am Sonntagmorgen in der  W71st Street; so genannte „Brownstones“ (Wohngebäude aus oft bräunlich gefärbtem Sandstein) in unmittelbarer Nähe zum Central Park.

Bild oben: die sich am Hudson ausbreitenden Hafenanlagen machen den New Yorker Hafen vom Warenumschlag her zum drittgrößten in den Vereinigten Staaten; eine große Rolle spielt er auch für den Passagierverkehr. Insofern ist es nicht ungewöhnlich, dass sich vor die Silhouette Manhattans ein Containerschiff schiebt oder auf dem East River ein Frachtschiff verkehrt.

Bilder oben: New York – Eindrücke von unterwegs…

Bilder oben: Impressionen New York.

Bilder oben: Eindrücke von Stadtspaziergängen in New York.

Städtebauliche Aspekte und Architektur – „Ein amerikanisch- europäisches Amalgam“

… so beschreibt Autor Arnold Voss in den „Dortmunder Beiträgen zur Raumplanung 116“ (Institut für Raumplanung, Universität Dortmund IRPUD, Hrsg. Ursula Petz, erschienen 2004) in seinem Aufsatz „Immer wieder aufstehen und den Tiger reiten. New Yorks Stadtentwicklung vor und nach dem 11. September 2001″ die Stadt New York und ihre Stadtbaugeschichte unter Bezugnahme auf die Zusammensetzung der Einwanderergenerationen in die Vereinigten Staaten:

„Die spezielle europäisch-amerikanische Mixtur der Metropole ist aber auch direkt im Städtebau sichtbar. Nicht nur dass fast alle europäischen Architekturstile des 19. und 20. Jahrhunderts in der Stadt repräsentiert sind. Auch das Raster selbst ist, wenn man es zusammen mit seiner parzellenartigen Füllung und deren gestalterischer Individualität näher betrachtet, eine Mischung aus dem amerikanischen Pragmatismus der optimalen ökonomischen Nutzung und der vorrangig automobilen Erreichbarkeit einerseits sowie der europäischen Tradition der kompakten und kleinteiligen Stadt mit Blockstruktur und relativ klarer Aufteilung von öffentlichen und privaten Räumen andererseits. Sie ist obendrein nicht nur eine (amerikanische) Auto- sondern auch und vor allem in Manhattan eine (europäische) Fußgängerstadt par excellence, gestützt von einem öffentlichen Nahverkehr, um den sie selbst europäische Metropolen beneiden.

Gerade Manhattan hat dadurch einen Grad an Urbanität erreicht, die, gestützt durch eine in den Untergeschossen der Hochhäuser erstaunlich kleinteilige und gesamtstädtisch eher dezentrale Versorgungsstruktur und kombiniert mit einem äußerst liberalen Ladenschlussgesetz, gerade für die europäischen Touristen von besonderer Anziehungskraft ist.“

Ein Gebäude im Stil der italienischen Renaissance – das New York Life Insurance Building (Clock Tower Building)

Das Gebäude 108 Leonard Street (346 Broadway) war ursprünglich der Sitz der New York Life Insurance Company und wegen seines Glockenturmes auch als Clock Tower Building bekannt. Es wurde zwischen 1894 und 1898 von Stephan Decatur Hatch geplant und von McKim, Mead & White für die Lebensversicherungsgesellschaft gebaut. Die Fassade des 15-stöckigen Gebäudes besteht weitgehend aus Marmor; der mit Säulen markierte Haupteingang befindet sich an der Leonard Street. Die Fassade ist in vertikale Joche und durch Gesimse auch horizontal gegliedert.

Heute sind in dem historischen Gebäude luxuriöse Wohnungen untergebracht.

Die New York Life nutzte das Haus mehrere Jahrzehnte lang, zog dann aber in ein anderes Gebäude um. Zwischenzeitlich verwendeten US-Behörden und Ämter des Staates New York die Räumlichkeiten als Büros. Nach 1967 zog der Summons Court hier ein, nachdem die Stadt New York die Immobilie erworben hatte. 2013 wurde das Gebäude dann weiterverkauft und zu Eigentumswohnungen umgebaut.

Der Eingangspavillon am Haupteingang im Westen am Broadway (siehe Bild) besteht aus zwei freistehenden, sich über zwei Etagen erstreckende ionische Säulen und beidseitig von zwei Pilastern; die Gebäudeecken werden von rustizierten Steinblöcken gebildet; so entsteht mit dem oben abschließenden Gebälk mit Balustrade eine Art Portikus.

Bilder oben: die meisten europäischen Architekturstile des 19. und auch des 20. Jahrhunderts kann man in den Gebäuden der Stadt finden; hier das Metropolitan Life Insurance Building (Clocktower Building) aus dem Jahr 1898 in der Leonard Street 108 im Stil der italienischen Renaissance (Renaissace Revival).

Eine kleine Stadt(bau)geschichte

Im Gegensatz etwa zu europäischen Metropolen, die auf eine viele Jahrhunderte, zum Teil einige Tausend Jahre dauernde Geschichte zurückblicken können, ist New York eine sehr junge Stadt.

Im Jahr 1492 hatte Christopher Kolumbus bei der Suche nach einem westlichen Zugang zu Indien Amerika (wieder)entdeckt, genauer: die Karibik. (Die Wikinger hatten ja bereits im 11. Jahrhundert den (nord-)amerikanischen Kontinent bereist). Etwas später, Anfang des 16. Jahrhunderts, beauftragte König Franz I. von Frankreich den aus Florenz stammenden italienischen Seefahrer Giovanni da Verrazzano (nach ihm ist heute eine Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island benannt), einen westlichen Seeweg nach Indien zu finden. 1524 entdeckte er das, was man heute als Bucht von New York bezeichnet; bis zum heutigen Manhattan stieß er aber nicht vor.

1609 erforschte schließlich Henry Hudson im Auftrag der niederländischen Westindien-Kompanie die Bucht intensiver und fuhr auch auf dem später nach ihm benannten Fluss (Hudson River) stromaufwärts. Die Handelsgesellschaft erwarb in der Folge die Handelsrechte für das Gebiet zwischen Neuengland und dem heutigen Jersey. 1625 ließen sich erste Siedler in der Gegend nieder, um vor allem mit der indigenen Bevölkerung Pelze zu handeln.

Zu den Bildern: ein Standbild von Christoph Kolumbus steht auf einer Säule am Columbus Circle, am Südwestende des Central Park.

1626 soll Peter Minuit im Dienste der Westindien-Kompanie den im Bereich der Bay lebenden indigenen Stämmen (Algonquin-Indianer) das in deren Sprache als Manna-hatta bezeichnete Gebiet (was soviel wie „hügeliges Land“ bzw. „Insel mit Hügeln“ bedeutet) für Waren im Wert von 60 Gulden abgekauft haben. Die dort bereits bestehende Kolonie baute er zur Siedlung Nieuw Amsterdam aus.

1647 wurde dann Peter Stuyvesant zum Gouverneur der Siedlung; es gelang ihm, die ziemlich chaotischen gesellschaftlichen Verhältnisse etwas zu bereinigen und die Kriminalität zurückzudrängen. Er ließ auch eine Schule, ein Krankenhaus, eine Werft und ein Gefängnis errichten. Ferner ließ er quer über die Insel eine (Stadt-)Mauer zum Schutz vor der einheimischen Bevölkerung errichten; hier verläuft heutzutage die (deshalb so benannte) Wall Street.

1664 wurde die niederländische Ansiedlung von den Engländern erobert und nach dem Herzog von York in New York umbenannt. Dies wurde 1674 auch vertraglich besiegelt.

Informationsschild in der Wall Street mit dem Hinweis auf den Bau einer Schutzmauer vom Hudson River zum East River im Jahr 1653

Der entscheidende Aspekt für die Entwicklung der kleinen niederländischen bzw. britischen Ansiedlung zur Weltmetropole ist sicher ihre Lage am Atlantik und an der Mündung zweier Flüsse mit der dadurch bedingten guten verkehrstechnischen Anbindung. 

Bild oben: Straßenszene (7th Avenue / 11th Street); Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und Hundeausgang.

Fortsetzung der Stadt(bau)geschichte

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstand an der Wall Street der erste Sklavenmarkt; die niederländische Westindienkompanie setzte mehrere Hundert Schiffe ein, um Sklaven von Afrika nach Amerika zu schaffen und ein großer Teil der New Yorker Bevölkerung waren Sklaven.

Nach einer Erhöhung der Besteuerung durch das britische Mutterland begehrten die Kolonien auf amerikanischem Boden gegen ihre Kolonialmacht auf und kämpften zwischen 1775 und 1783 um ihre Unabhängigkeit; der Unabhängigkeitskrieg endete 1783 mit der Anerkennung der bereits 1776 proklamierten  Unabhängigkeit; es entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und New York wurde vorübergehend (1784 – 1790) sogar deren Hauptstadt. George Washington leistete 1789 seinen Amtseid zum ersten Präsidenten der USA.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder Konflikte zwischen den neu gegründeten Vereinigten Staaten und ihrem ehemaligen kolonialen Mutterland Großbritannien; Ende des 18. Jahrhunderts war New York von britischen Kriegsschiffen auch beschossen worden. New York wollte daher sich und seinen Hafen besser militärisch schützen..

Militärischer Schutz des New Yorker Hafens  – Castle Clinton

Auf einer Informationstafel am Gebäude wird man über seine Geschichte und Funktion aufgeklärt:

Das aus rotem Sandstein bestehende Bauwerk „Southwest Battery“ wurde 1811 als eine von fünf Befestigungsanlagen (Forts) zur Verteidigung des New Yorker Hafens erbaut; 1812 hatten die neu gegründeten Vereinigten Staaten dem kolonialen Mutterland Großbritannien den Krieg erklärt. 1815 wurde die Befestigungsanlage (nach dem New Yorker Bürgermeister DeWitt Clinton) in „Castle Clinton“ umbenannt. Beim Bau stand das Fort noch als Insel im Wasser und war durch eine hölzerne Brücke mit dem Festland verbunden; erst durch die Aufschüttung des Battery Park Mitte des 19. Jahrhunderts stand die Anlage auf dem Festland. Das Fort wurde aber nie militärisch aktiv genutzt und 1823 schließlich an die Stadt New York übergeben, welche verschiedene Verwendungsmöglichkeiten dafür fand. So diente es zwischen 1855 und 1890 etwa acht Millionen Einwanderern als erste Anlaufstelle (ein Denkmal vor der Anlage weist auf diese Funktion des Bauwerks hin). Ab den 1890er Jahren übernahm Ellis Island dann die Rolle als Einreisezentrum für Immigranten.

Zwischenzeitlich wurde das Gebäude dann auch aufgestockt und als Aquarium benutzt. 1946 wurde Castle Clinton schließlich zum Nationalen Denkmal erhoben (National Monument) und dabei entsprechend dem Originalzustand rückgebaut und restauriert. Heute dient das Bauwerk als Besucherzentrum des National Park Service.

Bilder oben: das ehemalige Fort Castle Clinton ist seit 1946 Nationales Denkmal und beherbergt heute das Besucherzentrum des National Park Service im Battery Park.

Bilder oben: das Gebäude der Battery Park City Authority erstreckt sich auf einem Pier in den Hudson River; letztes Bild: in der Ferne kann man vom Ufer des Hudson im Battery Park die Einwandererinsel Ellis Island sehen.

Bilder oben: dieses Denkmal ist den Soldaten der Handelsmarine gewidmet. Dargestellt ist die Rettung eines Schiffbrüchigen nach einem U-Boot-Angriff auf ein Handelsschiff im Zweiten Weltkrieg.

Wachstum und Aufstieg zur Metropole

Im 19. Jahrhundert erlebte New York ein geradezu unglaubliches Bevölkerungswachstum; waren es um 1800 noch 35 Tausend Bewohner/innen, so stieg die Zahl 1820 schon auf 150 Tausend, 1840 auf 320 Tausend und 1870 wurde die Millionengrenze überschritten. 1811 wurde nach einem Plan von Bürgermeister DeWitt Clinton durch Landvermesser John Randall ein zukünftiges Straßennetz schachbrettartig angelegt („the grid“): insgesamt 12 breite Alleen (Avenues) sollten die Nord-Süd-Achsen bilden und dabei rechtwinklig von damals 155 Streets geschnitten werden, welche in West-Ost-Richtung verlaufen. Dieses Straßenraster gliedert Manhattan in mehr als 1500 Parzellen (blocks), in Rechtecke von jeweils etwa 240 mal 60 Meter. Einzige Ausnahme vom rechtwinkligen Straßenraster bleibt die bereits bestehende Nord-Süd-Verbindung Broadway, welche das Raster diagonal zerschneidet.

Zum Bild: „Immigrant Family“, Tom Otterness, 2007, Bronzestandbild in Milwaukee (Aufnahme in 2017)

Der gewaltige wirtschaftliche Aufschwung der Stadt wurde 1825 durch die Fertigstellung des ebenfalls von Bürgermeister DeWitt Clinton initiierten Erie-Kanals befeuert, welcher nach 8-jähriger Bauzeit eine Verbindung zwischen dem Seehafen New Yorks über den Hudson River mit den Großen Seen im Norden herstellte. Auch das Schienennetz wurde in dieser Zeit stark ausgebaut.

In die Vereinigten Staaten und eben auch in die Handels- und Wirtschaftsmetropole New York strömten im 19. Jahrhundert Millionen von europäischen Auswanderern; so kamen zwischen 1820 und 1880 etwa 3 Millionen Deutsche, fast genau so viele Iren und ca. 2 Millionen Engländer (über New York) ins Land. Das geradezu explosionsartige Bevölkerungswachstum hatte natürlich auch negative Konsequenzen; wegen dem Fehlen eines funktionierenden  Abwassersystems kam es in New York auch zum Ausbruch von Seuchen und die Wohnungssituation war dramatisch.

Bereits 1827 wurde in New York die Sklaverei abgeschafft. Die Rede Abraham Lincols zur generellen Abschaffung der Sklaverei führte zum Bürgerkrieg 1861 bis 1865 zwischen den Nord- und den Südstaaten. Nach dessen Ende wurde New York zu einem Ausgangspunkt der Industrialisierung, große Bankhäuser wurden gegründet und es kam zu einem Bau-Boom: 1858 wurde der sich von der 59. bis zur 110. Straße erstreckende, 340 Hektar große Central Park angelegt, 1883 wurde die Brooklyn Bridge fertiggestellt und die Metropolitan Opera eröffnet, 1891 die Carnegie Hall. 1886 wurde auf Liberty Island Frankreichs Geschenk an die USA zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit aufgestellt: die Freiheitsstatue.

Im Jahr 1898 schlossen sich im Zuge einer Verwaltungsreform die Bezirke Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island und Manhatten zu „Greater New York“ zusammen mit dann insgesamt 3,5 Millionen Einwohnern. 

Bild oben: das Denkmal „The Immigrants“ im Battery Park erinnert an die über 8 Millionen Einwanderer, die über Castle Clinton als Einwandererzentrum in die Vereinigten Staaten kamen.

Historische Gebäude und Ikonen der Architektur – erste Hochhausbauten in New York

Der moderne Hochhausbau wurde erst möglich, nachdem die technische und industrielle Entwicklung die Herstellung von Stählen in der für solche Bauten notwendigen Qualität liefern konnte und der Personenaufzug erfunden war. In New York wurden erste „Wolkenkratzer“ (das sind Gebäude, deren Höhe etwa die 100-Meter-Marke überschreitet) etwas später errichtet als in Chicago: 1902 das Flatiron Building, 1909 der Metropolitan Life Tower, 1913 das Woolworth Building, 1914 das das David N. Dinkins Municipal Building, 1915 das Equitable Building, 1929 das Helmsley-Building, 1930 das Art Decó-Hochhaus Chrysler Building, 1931 das Empire State Building und 1933 als Teil des Rockefeller Center das RCA Building.

Das Flatiron Buildung (Fuller Building)

Das Flatiron Building befindet sich an der Kreuzung von 5th Avenue, Broadway und 23rd Street; da der Broadway das ansonsten orthogonale Straßenraster Manhattans diagonal durchschneidet, entstehen an den Schnittstellen mit den Straßen und Avenues immer wieder interessante, die Architekten herausfordernde Platzsituationen; so auch hier. Das dreieckige Grundstück bebaute Architekt Daniel Hudson Burnham 1902 im Auftrag der Baugesellschaft Fuller Company mit einem Gebäude mit ebenfalls dreieckigem Grundriss. Mit 87 Metern Höhe und 22 Etagen gehört das ikonische Gebäude zu den ersten Hochhäusern in New York. Da die Form des Gebäudes an ein Bügeleisen erinnert (amerikanisch: flat iron), wurde es unter der Bezeichnung Flatiron Building bekannt. Es handelt sich um einen Stahlskelettbau; die Fassade ist mit Terracottaelementen verkleidet und reich ornamentiert.

Schräg gegnüber vom Gebäude befindet sich ein dreieckiger Platz, die Flat Iron Plaza; daran schließt sich der Madison Square Park an. An der hier verlaufenden Madison Avenue steht ein weiteres historisches Hochhaus: der Metropolitan Life Insurance Tower, welcher zwischen 1908 und 1909 von Pierre LeBrun und Napoleon LeBrun für die Metropolitan Life Insurance errichtet wurde. Das Gebäude besteht aus einem niedrigeren und einem höheren Teil; der Turmbau ist 213 Meter hoch und erinnert stark an den Campanile auf dem Markusplatz in Venedig.

Bilder oben: das Flatiron Building am Madison Square Park; letzte beide Bilder: in unmittelbarer Nachbarschaft steht das Metropolitan Life Insurance Building mit dem 213 Meter hohen Turm, der an den venezianischen Campanile am Markusplatz erinnert.

Bilder oben: der Raumzuschnitt in dem Gebäude mit dreieckigem Grundriss ist sicher für alle Nutzer nicht ohne Herausforderungen.

Das Woolworth Building

wurde vom gleichnamigen Warenhausgründer Frank W. Woolworth in Auftrag gegeben; Architekt Cass Gilbert errichtete das über 240 Meter hohe und 60 Etagen umfassende Hochhaus in Stahlskelett-Bauweise. Es besteht aus einem 29 Stockwerke umfassenden Basisgebäude und einem 28 Stockwerke hohen Turm. Nach 3-jährigen Bauzeit wurde das Gebäude 1913 eingeweiht und war zu diesem Zeitpunkt das höchste Hochhaus in der Stadt. Erst das Bank of Manhattan Building und das Chrysler Building (beide 1930 fertiggestellt) übertrafen das Woolworth Building an Höhe.

Aufgrund seiner monumentalen Erscheinung und der aufwändigen neogotischen Fassadengestaltung aus Terrakotta-Elementen wurde das Woolworth Building auch als „Kathedrale des Kommerz“ bezeichnet. Das Gebäude befindet sich am City Hall Park in Nachbarschaft zum New Yorker Rathaus (City Hall) und zu vielen weiteren städtischen und staatlichen Gebäuden im Civic Center District. Mit dem nach oben hin geringer werdenden Gebäudequerschnitt erfüllte das Woolworth-Building die damaligen Bauvorschriften („zoning law“).

Bilder oben: das Woolworth Building wurde wegen seiner neogotischen Fassadengestaltung und der ursprünglichen Eigentümerschaft durch den Warenhausgründer Frank Woolworth als „Kathedrale des Kommerz“ bezeichnet; es befindet sich am Broadway bzw. am City Hall Park; links daneben das Transportation Buildung (von 1927). Zum Zeitpunkt der Fertigstellung 1913 war das Woolworth Building der höchste Wolkenkratzer in der Stadt.

Bilder oben: die reich verzierte neogotische Fassade des Gebäudes.

Bilder oben: das neogotisch gestaltete Woolworth-Building mit einem prächtigen Eingangsportal.

Das Equitable Building

wurde zwischen 1913 und 1915 von Ernest R. Graham & Associates für die Equitable Lebensversicherungs-Gesellschaft am Broadway zwischen Pine Street und Cedar Street als Ersatz für ihr zuvor (1912) abgebranntes Bürogebäude im neoklassizistischen Stil errichtet. Das 38 Stockwerke (164 Meter Höhe) umfassende Hochhaus nutzte mit seinem (oberhalb der Sockelgeschosse) H-förmigen Grundriss die Fläche des Baugrundstückes fast vollständig aus.

Nach Fertigstellung gab es daher viele Klagen wegen der Verschattung der umliegenden Straßen. Die Beschwerden hatten auch zur Folge, dass die Stadt 1916 eine erste „Zoning Resolution“ herausgab, eine Bauvorschrift, welche verfügte, dass das Baugrundstück nicht vollständig bis in beliebige Höhe mit Stockwerken gefüllt werden dürfe bzw. die oberen Etagen dann entsprechende Rücksprünge aufweisen müssen, um noch Sonnenlicht in die Straßen fallen zu lassen.

Diese Verordnung führte zum typischen Aussehen (Höhenprofil) vieler nachfolgend gebauter Wolkenkratzer (z. B. des Empire State Building). Nutzt die Bebauung auf einem Grundstück die maximale Belegung nicht aus, können die „Luftrechte“ an Nachbarn verkauft werden.

Zum Bild: Pilaster mit Komposit-Kapitellen und Gesimse mit Eierstab-Muster sind dekorative Fassadenelemente an diesem Beaux-Arts-Gebäude.

Bilder oben: die Kritik am 1915 erbauten Bürohochhaus für die Equitable Lebensversicherungs-Gesellschaft führte 1916 zur Einführung der „Zoning Solution“ durch die Stadt New York; in Chicago waren ähnliche Vorschriften bereits Ende des 19. Jahrhunderts erlassen worden.

Das Helmsley Building

Das heute als Helmsley Building bekannte Hochhaus wurde ursprünglich für die Eisenbahngesellschaft New York Central Railroad Company erbaut. Architekten des zwischen 1926 und 1929 im Beaux Arts-Stil errichteten und ca. 170 Meter hohen Gebäudes waren Warren und Wetmore. Der Name des Hochhauses an der Park Avenue (bzw. über der Park Avenue – das Gebäude steht über der Straße und der Verkehr fließt durch zwei große Torbogen unten durch) stammt vom Immobilienmagnaten Harry Helmsley.

Bilder oben: das über der Park Avenue errichtete Helmsley Building. Zu besonderen Anlässen wird es nachts in bestimmten Farben angestrahlt (hier mit den Nationalfarben Italiens). Das 173 Meter hohe Gebäude wird vom 246 Meter hohen Met Life-Turm (früher Pan Am Gebäude), das aus den 1960er Jahren stammt, überragt.

Das Chrysler Building

Das Chrysler Building an der Ecke 42nd Steet und Lexington Avenue wurde zwischen 1928 und 1930 mit einem Tragwerk aus Stahl und einer Ziegelstein-Ausmauerung im Art Decó-Stil von William Van Alen erbaut. Bis zur Fertigstellung des Empire State Building ein Jahr später war es mit 319 Meter bis zur Stahlspitze das höchste Gebäude der Welt.

Seine Planung geht zurück auf das Jahr 1928, als der Gründer des Autokonzerns Chrysler, Walter Percy Chrysler, seinen geschäftlichen Erfolg mit einem entsprechend gestalteten Gebäude demonstrieren wollte. Mit seiner Spitze aus rostfreiem Stahl sollte das Gebäude nicht nur „an den Wolken kratzen“, sondern sie „durchstechen“, wie er gesagt haben soll.

Im Beitrag „88 Jahre Chrysler Building“ von 2018 im Momentum-Magazin des Ernst-Verlages (Tochter der Verlagsgruppe John Wiley & Sons mit Sitz in Hoboken/New Jersey) kann man zum Gebäude und seiner Fassadengestaltung das Folgende lesen: „Das als privates Bürogebäude genutzte, rund 62 m lange und 61 m breite Chrysler Building in Midtown Manhattan hebt sich aufgrund seines zugespitzten, detailreichen Daches von den umliegenden Wolkenkratzern ab. Es besteht aus abgestuften Türmen, wobei sich der Wolkenkratzer in grob drei Teile gliedern lässt: Bis zum 31. Stockwerk setzt es sich aus mehreren Abstufungen zusammen, gefolgt von einem geradlinigen Turm, der bis nahezu unter das Dach führt, sowie nach weiteren kleineren Abstufungen von dem beeindruckenden Stahldach samt Spitze. Das Gebäude zählt insgesamt 77 Stockwerke, wobei die oberste Etage auf einer Höhe von 274 m liegt. „

(…)

Das Chrysler-Building ragt hinter einem Hotelhochhaus nahe der Central Station auf.

Fortsetzung des Zitats: „Eine Besonderheit des Wolkenkratzers stellen die zahlreichen Zierelemente an der Außenfassade dar: Es lassen sich an den unteren Abstufungen des Bauwerkes aus Ziegelsteinen geformte Kreismuster erkennen, welche die von Chrysler angefertigten Radkappen seiner Automobile symbolisieren. An den Ecken des 31. Stockwerkes befinden sich des Weiteren Skulpturen in Form von Chrysler-Kühlerhauben und 30 Stockwerke darüber die wohl bekanntesten Zierelemente der Außenfassade: Eine Reihe von in Edelstahl gefertigte Wasserspeiern, zu Englisch Gargoyles, in Form von amerikanischen Adlern, die wachsam über die Stadt schauen.

Das Chrysler Building wird mit einem Dach gekrönt, welches sich aus rostfreiem Chromnickelstahl, zahlreichen Kacheln sowie Nickeltafeln zusammensetzt und sich in sieben Bögen pyramidengleich in den Himmel verjüngt. Diese Bögen bilden in ihrer Ganzheit ein Kreuzgewölbe, das aus sieben konzentrischen Einzelteilen besteht, welche mit Rücksprüngen terrassenförmig hintereinander angeordnet sind.  (…) In der Nacht stellt das Dach des Wolkenkratzers ein für die Skyline New York Citys unverwechselbares sowie einzigartiges Merkmal dar: Mit seiner aus Leuchtstofflampen bestehenden Beleuchtung, angebracht an den Fensterrahmen, erstrahlen die Dreiecke der Kuppel jede Nacht für die Bewohner der Stadt.“

An der 42nd Street reihen sich aneinander: das neue Hochhaus "One Vanderbilt", die Grand Central Station, das Hyatt Hotel und das ikonische Chrysler Building.

Bild oben: das in morgendliches Sonnenlicht getauchte Chrysler Building spiegelt sich in der Frontscheibe eines Lieferfahrzeuges.

Bilder oben: Materialität und Formen des Gebäudes stellen eine Verbindung zu Automobilen der Firma Chrysler in den 1930er Jahren her.

Bilder oben: die einzigartige Gestaltung der Turmspitze des Chrysler Building macht das Gebäude tagsüber und auch nachts unverwechselbar.

Das Dorilton Appartement-Gebäude

An der Ecke 71st Street und Broadway wurde zwischen 1900 und 1902 ein Wohngebäude mit Luxus-Appartements im Beaux Arts Stil errichtet. Als Architekten tätig waren Elisha Harris und Richard Janes Leopold Leo (Janes&Leo) für den Immobilienentwickler Hamilton Weed. Beliebt waren die Appartements besonders bei New Yorker Künstlern und Musikern.

Das Gebäude wurde im Beaux Arts-Stil errichtet und zeigt eine überaus reich verzierte Fassade und ein mehrgeschossiges Mansarddach.

Bilder oben: die Fassade ist aufwändig verziert, fast schon überladen mit Bossierungen, Konsolen, Figuren und Balkonen mit Balustraden. Rote Ziegelsteine und Terrakotta-Elemente kontrastieren mit den weißen Kalksteinornamenten.

Bilder oben: Aufgrund der Lage an der Ecke Broadway / 71st Street hat der Grundriss des Gebäudes eine komplizierte Geometrie; der Eingangsbereich befindet sich in einem zurückgesetzten Gebäudeteil.

Das Empire State Building

Auf der Website www.newyork.de kann man zu dem die Hochhaussilhouette Manhattans bestimmenden Gebäude das Folgende lesen:

„Bekannt aus den Kinofilmen „King Kong“ und „Schlaflos in Seattle“ ragt das Art-Deko Gebäude über eine Viertelmeile (etwa 440 Meter) in den Himmel. Am 1. Mai 1931 wurde das Gebäude spektakulär von Präsident Hoover eingeweiht. Der Name leitet sich ab aus dem Beinamen des Staates New York als dem „Empire State“. Von der Besucherplattform im 86. Stock haben seit 1931 etwa 110 Millionen Besucher das herrliche Panorama bewundert.

Der Wolkenkratzer, der 1930 nach nur 410 Tagen Bauzeit das höchste Gebäude der Welt darstellte, musste diesen Rang 1973 an das World Trade Center abgeben.“ (…)

Das 381 Meter hohe Art Déco-Gebäude besitzt noch einen ca. 60 Meter hohen Turm, der ursprünglich als Ankermast für Luftschiffe dienen sollte und heute als Sendemast benutzt wird. Entworfen und gebaut wurde der Stahl-Skelettbau von den Architekten Shreve Lamb and Harmon.

Dass der Gebäudequerschnitt sich nach oben hin verjüngt, schrieben die geltenden New Yorker „Zoning Laws“ vor, die dafür sorgen sollten, dass in die Straßenschluchten zwischen den Hochhäusern nicht nur Schatten, sondern auch etwas Sonne fallen kann. in den 2000er Jahren wurde das Gebäude saniert; u.a. wurde die bisherige Fassadenbeleuchtung durch LEDs ersetzt.

Zum Bild: Blick vom Bryant Park am Radiator Building vorbei auf das Empire State Building.

Bilder oben: das wohl bekannteste Gebäude in New York ist das Empire State Building, das 1930/31 im Art Déco-Stil erbaut wurde. Es nimmt einen halben Straßenblock zwischen der 33. und der 34. Straße und der 5th Avenue ein.

Bilder oben: das Empire State Building prägt die Silhouette Manhattans; hier beim Blick von der Aussichtsplattform des Rockefeller Center („Top of the Rock“).

Das Rockefeller Center

Das Rockefeller Center wurde im Auftrag von John D. Rockefeller Jr. von den Architekten John Todd und Raymond Hood zwischen 1931 und 1940 im Art Déco-Stil sozusagen als „Stadt in der Stadt“ errichtet; es umfasst ca. 20 Hochhausgebäude und nimmt den Raum zwischen der 49. und der 51. Straße sowie der 5th und der 6th Avenue ein. Im RCA-Building (Radio Corporation of America – siehe Bild) hat der Sender NBC seinen Sitz (heute: Comcast Building); in 260 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform (Top of the Rock) von welcher man einen atemberaubenden Blick sowohl auf das südliche Manhattan (mit dem Empire State Building), als auch auf den Norden mit dem Central Park hat.

Vor dem Hauptgebäude des Rockefeller Center befindet sich eine große Skulptur, die Atlas darstellen soll, der den Himmel trägt; auf dem Gelände gibt es zahlreiche weitere Skulpturen; am bekanntesten ist wohl die Prometheus-Figur, vor der im Winter eine Eislaufbahn aufgebaut wird; hier steht dann auch der riesige offizielle Weihnachtsbaum New Yorks.

Beidseits des Eingangs zu dem Center von der 5th Avenue aus (Channel Gardens) befinden sich einerseits das Maison Française und andererseits das British Empire Building.

Das Maison Française trägt zur Straße hin eine große vergoldete Plastik von Alfred Janniot; die beiden Frauenfiguren oben sollen Frankreich und New York symbolisieren, die drei Figuren darunter verkörpern die Poesie, die Schönheit und die Eleganz. Die Frankreich-Figur trägt die Kathedrale Notre Dame auf ihrem Schoß. Die Frauenfigur im Relief darüber verkörpert die französische Freiheit mit dem Wahlspruch der Französischen Republik: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Bilder oben: der Eingang zum Rockefeller Center von der 5th Avenue aus mit der Atlas-Skulptur; zwischen dem Maison Française und dem British Empire Building verlaufen die Channel Gardens, die zum RCA-Gebäude führen. Der tiefer liegende Platz vor der Prometheus-Figur nimmt im Winter stets die große Eislaufbahn auf sowie den riesigen Weihnachtsbaum.

Bilder oben: die Prometheus-Figur.

Bilder oben: das Maison Française mit dem vergoldeten Relief von Alfred Janniot über dem Eingang.

Blick auf Manhattan von „Top of the Rock“, der Aussichtsplattform des Rockefeller Center

Auf der Aussichtsplattform von One World Trade Center oder der oberen Plattform des Empire State Building befindet man sich zwar in größerer Höhe wie auf „Top of the Rock“, doch hat dieser Aussichtspunkt den Vorteil, dass man sich auf halbem Weg zwischen der Südspitze Manhattans und dem Central Park befindet und nach allen Seiten eine atemberaubende Aussicht genießt. Besonders am späteren Nachmittag, bei Sonnenuntergang und zur Zeit der frühen Dämmerung zeigt sich die Stadt im wahrsten Wortsinne stets in anderem Licht.

Bilder oben: Blick auf den Central Park sowie auf einzelne berühmte Gebäude.

Bilder oben: Blick auf das südliche Manhattan vom Rockefeller Center aus beim Übergang vom Spätnachmittag zum Abend.

Stadt(bau)geschichte New York / Fortsetzung

Nach den wirtschaftlichen Höhenflügen der Finanz- und Handelsmetropole New York kam es mit dem „Schwarzen Donnerstag“ im Oktober 1929 zu einem Börsen-Crash und einer daraus sich ausbreitenden Weltwirtschaftskrise mit dramatischer Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit in der Stadt.

Unter Bürgermeister Fiorello H. La Guardia (Bürgermeister von 1934 bis 1945) setzte nach der Weltwirtschaftskrise die wirtschaftliche Erholung und ein Wiederaufstieg New Yorks ein. Er ließ die Infrastruktur ausbauen und förderte den Wohnungsbau. Planerisch und organisatorisch für die Stadt tätig war in diesem Zusammenhang der Städteplaner Robert Moses, der von Bürgermeister La Guardia zu Beginn der 1930er Jahre als Leiter des City Parks Department und  der Triborough Bridge and Tunnel Authority eingesetzt worde. Moses übernahm nach und nach die Leitung einer Vielzahl von städtischen Organisationen und hatte bezüglich der Stadtplaung und großer Bauvorhaben allergrößten Einfluss. 

Schließlich war er über 40 Jahre lang entscheidend für den Ausbau von Straßen, Brücken und die Sanierung von „Problemvierteln“ tätig, was oft auch mit dem Abriss historisch erhaltenswerter Bausubstanz und der Zerstörung gewachsener sozialer und wirtschaftlicher Strukturen einherging.

Zum Bild: im Stadtteil Greenwich Village im Süden Manhattans steht dieses Standbild von Bürgermeister Fiorello Enrico La Guardia; hier wurde er auch geboren; La Guardia war von 1934 bis 1945 drei Amtszeiten lang Bürgermeister von New York; einer der Flughäfen der Stadt ist nach ihm benannt.

So wurde das System der Triborough-Brücken umgesetzt, welches die Stadtteile Queens und Bronx mit Manhattan verbindet; im Rahmen des „New Deal“ ließ er auch Parks und viele Schwimmbäder bauen, die städteplanerischen Maßnahmen zur Vorbereitung der in New York 1939 und 1964 abgehaltenen Weltausstellungen liefen über seinen Schreibtisch und auch ein nach ihm benanntes Kraftwerk am Niagara River war sein planerisches Werk.

Auch der Bau der Gebäude für die Vereinten Nationen sowie des Lincoln Center sind seinem planerischen Wirken zu verdanken. Als Verfechter der „autogerechten Stadt“ war Moses aber auch verantwortlich für die Anlage vieler Stadtautobahnen, deren Errichtung später kritisch gesehen wurde.

„The Life and Death of Great American Cities“ – Jane Jacobs beeinflusst die städtebauliche Diskussion.

In den 1960er Jahren plante er die Verlängerung und den Ausbau der 5th Avenue über den Washington Square Park hinweg, verbunden mit einem Anschluss an in ost-westliche Richtung anzulegende Expressways und einer mit dem Abriss gewachsener Strukturen einhergehenden Sanierung von gemischt genutzten Wohngebieten. Die Bewohner der betroffenen Stadtviertel wehrten sich allerdings gegen das Bauvorhaben.

In der Journalistin und Buchautorin Jane Jacobs bekamen die Aktivisten der Bürgerbewegung prominente Unterstützung. Jacobs war 1961 durch ihr Buch „The Life and Death of Great American Cities“ international bekannt geworden; ihr Buch hatte größten Einfluss auf den städteplanerischen Diskurs weltweit. Nach jahrelangem Streit verfolgte die Stadt dieses Bauvorhaben nicht weiter. Ebenso zu Fall gebracht wurden die Planungen von Robert Moses für den Lower Manhattan Expressway, der in Höhe der Broome Street eine Straßenschneise vom Hudson River zum East River durch die Bezirke SoHo und Little Italy geschlagen hätte. 1969 trat er von seinen Ämtern zurück.

In der Hudson Street in Greenwich Village wohnte Jane Jacobs (roter Backsteinbau ganz rechts im Bild).

Bild oben: mit ihrem 1961 erstmals veröffentlichten Buch „The Death and Life of Great American Cities“ kritisierte die Aktivistin und Autorin die städtebaulichen Ansätze von Robert Moses in New York aber auch etwa von le Corbusier. Ihr Buch hatte und hat großen Einfluss auf moderne Stadtplanung, insbesondere, wenn es um so genannte „Stadterneuerungs-Projekte“ ging/geht. Im Bild: Neuauflage des Buches (2011) zum 50 Jubiläum der Erstveröffentlichung.

Fluchtmigration vor und während des Zweiten Weltkriegs

Die kulturelle Entwicklung der Stadt wurde während des Zweiten Weltkrieges und danach wesentlich beeinflusst durch den Zuzug vieler geflohener Juden, von Künstlern, Musikern, Wissenschaftlern und anderen politisch Verfolgten, die nach New York emigrierten und hier ein neues Leben aufbauten.

Das Hauptquartier der Vereinten Nationen

„Als der Zweite Weltkrieg 1945 zu Ende ging, lagen die Nationen in Trümmern, und die Welt wollte Frieden. Vertreter von 50 Ländern versammelten sich vom 25. April bis 26. Juni 1945 auf der Konferenz der Vereinten Nationen über internationale Organisationen in San Francisco, Kalifornien. In den nächsten zwei Monaten entwarfen und unterzeichneten sie die UN-Charta, die eine neue internationale Organisation, die Vereinten Nationen, schuf, von der man hoffte, dass sie einen weiteren Weltkrieg verhindern würde, wie sie ihn gerade erlebt hatten.“ Dieser Text ist auf der Website der Vereinten Nationen (United Nations, UN bzw. United Nations Organisation, UNO) (www.un.org) zu lesen.

 

Zum Bild: Eingangsbereich des UN-Hauptquartiers an der 1st Avenue (United Nations Plaza).

Nachdem die Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen in San Franzisko das Abkommen ratifiziert hatten, nahm die UN im Herbst 1945 ihre Arbeit auf. Die erste Generalversammlung fand in London statt. Danach luden die USA die UN ein, ihren permanenten Sitz in New York einzunehmen; eine Spende von John D. Rockefeller machte den Erwerb von Baufläche am Ufer des East River möglich, wobei die Stadt New York angrenzende Flächen zur Verfügung stellte.

Nach Fertigstellung der Gebäude 1952 zogen die Vereinten Nationen dann von London nach New York um.

Mittlerweile sind 193 Staaten Mitglied der UN. Ihre Nationalflaggen flattern vor dem UN Hauptquartier an der United Nations Plaza (1st Avenue), aufgestellt in alphabetischer Reihenfolge, in der Brise, die stets vom East River her weht (siehe Bild).

Bild oben: in diesem Gebäude finden die UN-Vollversammlungen statt (General Assembly Building); vor dem Gebäude stehen die Fahnenmasten für die Nationalflaggen aller 193 Mitgliedsstaaten.

Die zentralen Aufgaben der UN sind gemäß der UN-Charta die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte (nach der Menschenrechtsdeklaration) sowie Förderung der internationalen Zusammenarbeit. Dabei steht die Unterstützung der Mitgliedsstaaten auf sozialem, wirtschaftlichem, gesundheitlichen, humanitären, kulturellen sowie ökologischen Gebiet (aktuell repräsentiert durch die so genannten Milleniums-Ziele) im Mittelpunkt ihrer Arbeit, die von zahlreichen Unterorganisationen (Organen) wahrgenommen wird (z. B. UNICEF, UNCTAD, UNHCR, WHO, UNESCO usw.).

Die Hauptorgane der UN sind die Generalversammlung (tagt im General Assembly Building), der Sicherheitsrat (tagt im General Assembly Building), der Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) (tagt im General Assembly Building), der Internationale Gerichtshof mit Sitz im niederländischen Den Haag, der Treuhandrat (Trusteeship Council, dessen Aufgabe die Dekolonialiserung, also die Entlassung von Kolonien in die Unabhängigkeit war – der Rat ist nicht mehr aktiv, nachdem das letzte Treuhandgebiet 1994 unabhängig wurde) sowie das Sekretariat mit dem Generalsekretär (untergebracht im Secretariat Building).

Im Besucherbereich des General Assembly Building ist auch eine Info-Plakat mit den Milleniumszielen der UN ausgestellt.

Gebäude der Vereinten Nationen (UN) am East River

11 Architekten unter der Leitung von Wallace K. Harrison erstellten einen Entwurf für die Gebäude des UN-Hauptquartiers (United Nations Headquarters). Architekten aus Nicht-Mitgliedsstaaten waren von der Beteiligung ausgeschlossen, so Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius oder Alvar Aalto, weil Deutschland und Finnland zu dieser Zeit noch nicht den UN beigetreten waren. Planende und ausführenden Architekten des Gebäudekomplexes am Ufer des East River waren schließlich Oskar Niemeyer, Le Corbusier und Wallace Harrison; gebaut wurde zwischen 1949 und 1952 im International Style. Das bekannte UN-Hochhaus ist das 39 Stockwerke (165 Meter) hohe Secretariat Building, in dem auch der Generalsekretär sein Büro hat.

Zum Bild: im Shop des Besucherzentrums der UN gibt es ein Lego-Modell von den Gebäuden des Hauptquartiers der Vereinten Nationen.

Daneben gibt es noch drei weitere Gebäude: das General Assembly Building, in dem die Generalversammlung tagt (im großen Versammlungsraum unter der Kuppel des Gebäudes stehen jedem Mitgliedsstaat 6 Sitzplätze zur Verfügung), das Konferenzgebäude direkt am East River mit den Tagungs-Sälen für den Treuhandrat, den Wirtschafts- und Sozialrat sowie den Sicherheitsrat und ein nach dem aus Schweden stammenden zweiten Generalsekretär der UN, Dag Hammerskjöld, benanntes Bibliotheksgebäude, das 1961 vollendet wurde und von den Architekten Harrison & Abramovitz geplant worden war.

Nach der Gründung der UN 1945 war ihr Sitz zunächst in London, nach Fertigstellung der Gebäude in New York 1952 erfolgte der Umzug in die USA.

Mit dem Zuwachs an Mitgliedsländern stieg am Standort der Vereinten Nationen auch der Bedarf an Büroräumen; in der Nähe des UN-Hauptquartiers (etwa an der United Nations Plaza, an der 2nd Avenue etc.) gibt es mehrere Bürogebäude, in denen Ländervertretungen, Botschaften, Konsulate u.ä. untergebracht sind. 

Lego-Modell der UN-Gebäude: (Blick von Norden) links das Konferenzgebäude direkt am East River, dahinter die Seitenansicht des Secretariat Building, rechts das General Assembly Building und dahinter die Bibliothek.

Bilder oben: an der 1st Avenue (United Nations Plaza) befinden sich die Gebäude der Vereinten Nationen.

Bilder oben: dar Standort der Vereinten Nationen wird vom 39-stöckigen Sekretariatsgebäude überragt; das General Assembly Building (Gebäude für die Vollversammlung) hat zur 1st Avenue hin eine geschwungene Fassade, was eigentlich nicht für den International Style der 1950er Jahre typisch gewesen wäre; vor den Gebäuden wehen die Flaggen der 193 Mitgliedsstaaten.

Bilder oben: Blick aus dem Konferenzgebäude auf die Südfassade des General Assembly Building; im Hof steht eine „Friedensglocke“, die Japan gestiftet hat.

Bilder oben: der Besuchereingang von der United Nations Plaza aus; letzte zwei Bilder: Blick vom Konferenzgebäude auf den Eingangsbereich und die Häuser von Midtown Manhattan (mit Chrysler Building).

Bilder oben: an der Nordseite des General Assembly Building ist der Besuchereingang; hier kommt man auch zur Lobby.

Bilder oben: im 165 Meter hohen Secretariat Building (39 Stockwerke) ist die Verwaltung der Vereinten Nationen untergebracht. Das im Stil der Moderne (International Style) zwischen 1949 und 1952 erbaute Gebäude wurde von Le Corbusier und Oskar Niemeyer sowie Wallace Harrison geplant.

Bilder oben: Das Sekretariatsgebäude wurde zwischen 2008 und 2012 renoviert und die Technik und Energieeffizienz auf einen aktuellen Stand gebracht; dabei wurde auch die komplette Glas/Aluminium-Vorhangfassade ausgetauscht. Die neuen Scheiben sind wieder grünlich getönt, aber zum besseren Schutz vor Explosionen aus zwei Lagen aufgebaut. Die schmale Nord- und Südseite des Gebäudes ist mit Marmorplatten verkleidet. 

Bilder oben: auf dem Gelände des UN-Hauptquartiers im Freien, am und im Gebäude sind viele Kunstwerke aufgestellt oder angebracht; zu den bekanntesten zählt wohl die von Luxemburg 1989 gespendete Skulptur „Gewaltlosigkeit“ des Künstlers Carl Frederik Reuterswärd, der das Werk als Reaktion auf die Ermordung seines Freundes John Lennon (1980) schuf. Die Bronzeplastik „Sphere whitin a Sphere“ (Kugel in einer Kugel) ist eine Geschenk Italiens an die UN (1996), geschaffen von Arnaldo Pomodoro. Der Künstler wollte sein Werk verstanden wissen als Metapher für die Ankunft eines neuen Milleniums und der Geburt einer neuen, weniger unruhigen und zerstörerischen Welt.

Besuch bei den Vereinten Nationen

Der Hauptsitz der Vereinten Nationen kann auch besucht werden; jährlich nutzen eine Million Menschen diese Möglichkeit. Bei Führungen können zwei der vier Gebäude besichtigt werden (wenn nicht gerade die Vollversammlung tagt): das General Assembly Building und das damit verbundene Konferenzgebäude; nach Registrierung und strengen Sicherheitskontrollen gelangt man über den Besuchereingang zur Nordseite des General Assembly Building, wo sich der Besuchereingang befindet. Hier gelangt man in die Lobby und (mit Führung) zu den verschiedenen Konferenzsälen.

Bilder oben: die Besucher-Lobby im General Assembly Building; an einer Wand befindet sich das Bildnis „Brotherhood“ vom mexikanischen Künstler Rufino Tamayo aus dem Jahr 1971, davor die Replik einer Poseidon-Figur.

Bilder oben: der Sitzungssaal des Trusteeship Council (Treuhandrat) und der Konferenzssaal des Wirtschafts- und Sozialrates (während einer Sitzung).

Bilder oben: hier tagt die Welt: in dem riesigen Kuppelsaal hat jeder der 193 Mitgliedsstaaten 6 Sitzplätze; etwas erhöht angeordnet sind weitere Plätze für internationale Organisationen. An den Seitenwänden befinden sich riesige Bilder nach Vorlagen von Fernand Léger für die sein früherer Schüler Bruce Gregory die Ausführung übernahm.

Neuere Stadt(bau)geschichte New Yorks

Zur neueren Geschichte New Yorks kann man in einem Infoblatt des Klett-Schulbuchverlages unter „TERRA Geschichte Erdkunde Politik-Online“ das Folgende lesen: „Seit den 1950er-Jahren hatte New York finanzielle Schwierigkeiten, sodass beispielsweise die Unterhaltung der infrastrukturellen Einrichtungen problematisch wurde.

In den 1960er-Jahren verstärkten sich wie überall in den USA die Rassenunruhen und im Verlauf der 1970er-Jahre hatte die Kriminalität extreme Ausmaße angenommen; die Arbeitslosigkeit der schwarzen und lateinamerikanischen Bevölkerung stieg. 1975 war New York bankrott. Obdachlosigkeit und Drogenhandel spitzten sich in den 1980er-Jahren weiter zu. Ganze Stadtviertel verfielen, da die besser gestellte Schicht an den Rand der Stadt zog.“

1977 kam es zu einem längeren totalen Stromausfall in der Stadt, was zu massenhaften Plünderungen führte. Wieder aufwärts ging es mit der Stadt unter Bürgermeister Ed Koch (1978 – 1989) und anschließend wurde als erster schwarzer Bürgermeister New Yorks David N. Dinkins in das Amt gewählt (1990-93).

Bei „TERRA Geschichte Erdkunde Politik-Online“ heißt es dann weiter:

„Mit der sog. „Null-Toleranz-Strategie“ des Bürgermeisters Rudolph Giuliani (1994 – 2001) konnte die Kriminalitätsrate erheblich eingedämmt werden und die soziale Situation der Stadt wurde entschärft. Dadurch stieg die Einwohnerzahl in den 1990er-Jahren um 1 Million auf über 8 Millionen.“

Der New Yorker Times Square

Der Bereich, in dem sich die 7th Avenue und der diagonal verlaufende Broadway sich schneiden, heißt Times Square; die Bezeichnung stammt davon, dass hier einige Jahre lang (ab 1904) die New York Times ihren Sitz hatte; die ist mittlerweile mehrfach umgezogen, der Name aber ist geblieben. 2010 hat das norwegische Architekturbüro Snøhetta (Oslo, New York) den Platz umgestaltet; die Autos wurden weitgehend von diesem Bereich verbannt, die Pflasterung wurde ausgetauscht, geschwungene Betonbänke installiert und eine große Treppe aus Spezialglas aufgebaut; der Raum unterhalb der Treppe beherbergt einen Ticketshop und auf der Treppe sitzen die Massen an Touristen um zu sehen und um gesehen zu werden… Die Fassaden aller umgebenden Gebäude sind (nach Vorschrift) mit Leuchtreklame ausgestattet; damit ist der Times Square der die Sinne am stärksten herausfordernde Platz in der Stadt.

Bilder oben: bunte Werbewelt am Times Square.

Bilder oben: Theater, Shows, Unterhaltung: das gibt es am Broadway oder im Rockefeller Center (Radio City Hall).

Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty)

Auf der Website  www.newyork.de/  kann man zur Freiheitsstatue auf Liberty Island das Folgende lesen: „Die Freiheitsstatue ist ein Symbol für das Einwanderungsland USA. Jedes in New York ankommende Schiff muss die Insel mit der „Statue of Liberty“ passieren.

Die Statue stellt die römische Göttin Libertas dar, die die Freiheit symbolisiert. In ihrer rechten Hand hält sie eine Fackel hoch über dem Kopf, in ihrer linken Hand die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. An ihrem Sockel sind seit 1903 die berühmten Verse von Emma Lazarus angebracht: „Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren…“

Das Monument war ein Geschenk Frankreichs zum 100-jährigen Bestehen der USA. Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms in Paris, entwickelte das Gerüst, mit dessen Hilfe „Lady Liberty“ den oft heftigen Stürmen in der New York Bay standhält.

Die Freiheitsstatue konnte erst rund 10 Jahre später, im Jahr 1886, enthüllt werden, da man Gelder für den Sockelaufbau bereitstellen musste. Seit dem Jahr 1984 gehört die „Statue of Liberty“ wie sie in den USA offiziell genannt wird, zum UNESCO-Weltkulturerbe.“

Im Bild: die von Frédéric-Auguste Bartholdi geschaffene und 46 Meter hohe Bronze-Skulptur im New Yorker Hafen.

Bild oben: die Freiheitsstatue trägt eine vergoldete „Fackel der Freiheit“; die vollständige Bezeichnung der Statue lautet ja auch „Liberty Enlightening the World„, also „Die Freiheit erleuchtet die Welt“.  Im Volksmund wird die Dame nur „Lady Liberty“ genannt.

Bild oben: der Flamme der Fackel der Freiheitsstatue kann man auch in Paris begegnen: anlässlich des 100sten Jubiläums der der englischsprachigen Zeitung Herald Tribune wurde dieses Denkmal 1987 an die Stadt Paris gespendet. Mit dem Denkmal werden die guten Beziehungen zwischen Frankreich und den vereinigten Staaten gewürdigt. Das Denkmal befindet sich an der Alma-Brücke im 8. Pariser Arrondissement.

Grand Central Terminal

Der Bau des Grand Central Terminal an der Ecke 42nd Street / Park Avenue wurde von der New York Central Railroad beauftragt. Das heutige Gebäude wurde anstelle von Vorgängerbauten zwischen 1903 und 1913 von den beiden Architekturbüros Warren & Wetmore sowie Reed & Stern im Beaux Arts-Stil errichtet. Grand Central Terminal ist mit seinen zwei unterirdischen Gleisebenen mit insgesamt 44 Bahnsteigen und 67 Geleisen der Hauptbahnhof New Yorks und weltweit einer der größten (Kopf-)Bahnhöfe. Die Haupthalle des Bahnhofes ist mit 46 Metern ganze 12 Etagen hoch und erstreckt sich 142 Meter in die Länge und 50 Meter in die Breite.

1968 gab es Pläne, das (oberirdische) Gebäude abzureißen (wie das bei der Penn Station gemacht wurde), doch viele New Yorker, darunter auch die ehemalige First Lady Jacqueline Kennedy Onassis, setzten sich für den Erhalt ein. In der Folge wurden die Gesetze zum Denkmalschutz verbessert und das Gebäude 1978 unter Denkmalschutz gestellt.

Die an der Fassade angebrachte Skulptur nennt sich „Transportation“ und zeigt außer einer im Durchmesser 4 Meter großen Tiffany-Uhr die Götter Merkur (als Symbol für die Geschwindigkeit), Herkules (als Symbol für die Kraft) und die Göttin Minerva (als Göttin der Klugheit).

In den 1990er Jahren wurde das Gebäude renoviert; heute gibt es dort über 60 Geschäfte und Dutzende von Restaurants.

Die Decke der Haupthalle wurde von Paul César Helleu mit dem Sternenhimmel und den Tierkreiszeichen bemalt, deren Sterne mit Leuchtdioden beleuchtet sind.

Aus vielen Filmen ist diese Bahnhofshalle bekannt, besonders auch der Kiosk mit den vier Uhren, welcher als Treffpunkt dienen kann (siehe Bild).

Bild oben: das Grand Central Terminal.

Bilder oben: Grand Central Terminal; hinter dem Bahnhofsgebäude ragt das ehemalige Pan Am-Gebäude auf (heute Met Life Building). Die Frontfassade ziert die Figurengruppe „Transportation“ mit einer Tiffany-Uhr.

Das (ehemalige) Pan Am-Gebäude wurde in den Jahren 1960-63 von Walter Gropius und Pietro Belluschi geplant und gebaut und war insbesondere auch wegen seiner Lage und Dimension sehr umstritten (das Gebäude steht quer zur Flucht der Park Avenue).

Bilder oben: Blick ins Innere der Haupthalle der Grand Central Station.

Die New York Public Library (Hauptgebäude an der 5th Avenue).

Die Einrichtung und der Bau der New York Library war das Produkt der Zusammenarbeit des kommunalen Trägers mit privaten Stiftern, wie das oft bei öffentlichen Einrichtungen wie Museen oder Bibliotheken in den USA der Fall ist.

Die New York Public Library  gehört hinter der British Library in London und der Library of Congress in Washington zu den weltweit größten Bibliotheken. In New York ist die Bibliothek auf mehrere Standorte verteilt und im Stadtgebiet gibt es an die 90 Zweigstellen. Das Hauptgebäude liegt an der noblen 5th Avenue und nimmt mit seiner Gebäudefront die Länge zweier Gebäudeblocks (von der 40. bis zur 42. Straße) ein. Direkt hinter dem Gebäude erstreckt sich der Bryant Park. 

Das Gebäude wurde vom Architekturbüro Carrère and Hastings im Beaux Arts-Stil mit einer Fassade aus weißem Marmor geplant und gebaut. Der Buchbestand ergab sich durch die Zusammenlegung der Astor Library und der Lenox Library und für die Baukosten kam zu einem nicht unerheblichen Teil der frühere Gouverneur Samuel J. Tilden als privater Stifter auf. die vorbereitenden Arbeiten für den Bau begannen 1897 und 1902 wurde der Grundstein gelegt. Dann vergingen nochmals 9 Jahre, bis 1911 das Gebäude schließlich eingeweiht werden konnte. Eine wesentliche Erweiterung der Lagerräumlichkeiten wurde Mitte der 1960er Jahre vorgenommen; dazu wurde unterirdisch unter dem Bryant Park Platz geschaffen.

Im Bild: In die Fassade sind Nischen eingelassen: zwei Brunnen symbolisieren zum einen „die Schönheit“, zum anderen „die Wahrheit“.

Prächtig gestaltet ist der große Lesesaal mit über 500 Plätzen im zweiten Stockwerk; zum Bryant Park hin kann man ihn an den großen Rundbogenfenstern erkennen. Die schmalen vertikalen Fensterbänder darunter spiegeln die Aufstellung der Regale im Inneren wieder.

Das gesamte Gebäude steht auf einer sich über die Straßenebene erhebenden Terrasse; auf der Frontseite zur 5th Avenue hin führt eine breite große Freitreppe hinauf zum Büchertempel, der mit einem aus drei Rundbogen bestehenden und mit korinthischen Säulen gestützten Portikus zum Eintreten einlädt. Nach oben wird der vorspringende Portikus durch eine Attika abgeschlossen, was dem Ganzen den Anschein eines klassischen Triumphbogens verleiht. Die Freitreppe wird beiderseits von Löwen flankiert, die der Bildhauer Edward Clerk Potter geschaffen hat. Die in Fassadennischen eingelassenen Brunnen stammen von Frederick Mac Monnies und die allegorischen Figuren symbolisieren zum einen die Wahrheit und zum anderen die Schönheit.

In dem auf die Lehre an der Pariser École des Beaux Arts zurückgehenden Beaux Arts-Stil wurden in den Vereinigten Staaten zwischen 1880 und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges viele Gebäude errichtet, so auch (fast zeitlich zur Public Library) der Bahnhof Grand Central Terminal. 

Bilder oben: Blick von der 5th Avenue auf die Frontseite der Public Library.

Bilder oben: das Hauptgebäude der New York Public Library an der 5th Avenue.

Bilder oben: Gebäudedetails; das aufwändig gestaltete Kranzgesims.

Bilder oben: Eingangshalle und Treppenhaus des Bibliotheksgebäudes; Deckengestaltung im Obergeschoss vor den Lesesälen.

Bild oben: auf der Gebäuderückseite zum Bryant Park hin befindet sich ein Restaurant / Café.

Architekturströmungen: der „International Style“

Der ehemalige Direktor des Dessauer Bauhauses, Ludwig Mies van der Rohe übersiedelte 1938 in die USA und gründete in Chicago 1939 ein eigenes Architekturbüro; 1940 baute er dort für das Illinois Institute of Technology den neuen Hochschulcampus. Über ein Dutzend Gebäude dafür entwarf er selbst; das bekannteste Gebäude ist dabei wohl die Crown Hall. Stark beachtet waren auch die beiden Wohnhochhäuser 860 und 880 Lake Shore Drive am Ufer des Michigan Sees. Der Stil, in dem er diese Gebäude plante und baute, war der in der Bauhaus-Tradition entwickelte International Style.

Zur Begriffsbestimmung sei hier aus dem Schülerlexikon Kunst auf www.lernhelfer.de zitiert:

„Als ‚International Style‘ wird eine Architekturströmung bezeichnet, die sich nach dem Ersten Weltkrieg neben anderen avantgardistischen, gegen den Historismus gerichteten Strömungen entwickelte und die architektonische Phase der „Moderne“ („Neues Bauen“, „Klassische Moderne“, ca. 1920–1968) entscheidend prägte. Der Begriff „International Style“ kennzeichnet die Allgemeingültigkeit der Architekturauffassung in der Zeit der Klassischen Moderne. Die Hauptmerkmale dieses Architekturstils waren: Verzicht auf repräsentative Details, Verwendung von industriell gefertigten Baustoffen, asymmetrische Gruppierung, kubistische Elemente, weißer Verputz, Lichtfülle.

Der Begriff „International Style“ wurde 1932 von Henry-Russell Hitchcock und Philip Johnson (…) für eine moderne Architektur geprägt, die sich aus verschiedenen Tendenzen und Strömungen herausgebildet hatte und in Europa u. a. von den Bauhausmeistern, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier, geschaffen wurde. Während der zwanziger Jahre des 20. Jh. setzte sich dieser Stil zunächst in Mitteleuropa, danach in weiteren europäischen Ländern und Amerika durch.“

Weitere Protagonisten des International Style sind Alvar Aalto, Eliel Saarinen, Eero Saarinen (der 1961 das Terminal des John F. Kennedy-Flughafens fertigstellte) oder Oskar Niemeyer (der am Bau der Gebäude des UN-Hauptquartiers beteiligt war).

Das Lever House von Gordon Bunshaft und Natalie de Blois (1952)

Das Das Lever House wurde in den Jahren 1950-52 von Gordon Bunshaft und Natalie de Blois vom Büro SOM (Skidmore, Owings & Merrill) für den Drogerieartikel-Hersteller Lever an der noblen New Yorker Park Avenue erbaut; später war hier der Hauptsitz der Muttergesellschaft Unilever.

Das 94 Meter hohe Stahlskelett-Gebäude mit einer Vorhangfassade aus blau-grünem Glas und Edelstahl wurde zum Protagonisten für den Bürohochhausbau des International Style. Das Gebäude wurde 2003 saniert und dabei wurde auch die Fassade erneuert, da die ursprünglichen Gläser den Temperatur- und Witterungseinflüssen nicht standgehalten hatten; eine weitere umfangreiche Sanierung (durchgeführt von SOM) wurde 2022 abgeschlossen.

Das Lever House befindet sich schräg gegenüber dem 1958 vollendeten Seagram-Building von Ludwig Mies van der Rohe und Philip Johnson. Das Lever House besteht aus einem flachen, zweistöckigen Sockelbau und einer 22 Stockwerke hohen Hochhaus-Scheibe.

Zum Bild: in der Glasfassade des Lever House spiegelt sich das Mutual of America-Gebäude; im Hintergrund rechts das superschlanke Appartementhochhaus 432 Park Avenue.

Bilder oben: die blaugrüne Glasfassade des Lever House an der Park Avenue.

Das Seagram Building von Mies van der Rohe

An der eher vornehmen New Yorker Park Avenue zwischen der 52. und der 53. Straße erbaute Mies van der Rohe zwischen 1954 und 1958 in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Architekturbüro von Philip Johnson (der für den Innenausbau des Gebäudes zuständig war) in der amerikanischen Variante des „International Style“ für den Spirituosenkonzern von Joseph E. Seagram & Sons ein 38-stöckiges Bürogebäude, das bis heute so bezeichnete Seagram Building.

Der quaderförmige Block ist von der Park Avenue fast 30 Meter zurückgesetzt und bietet so eine der Öffentlichkeit zugängliche, mit Granitplatten belegte Plaza, die – wie griechische Tempel – um einige Stufen gegenüber der Straße podestartig höher gesetzt ist und, mit zwei in grünem Marmor gefassten Wasserbecken mit Springbrunnen flankiert, einerseits eine gewisse Aufenthaltsqualität bietet und andererseits den monumentalen Eindruck des Bauwerkes verstärkt.

Das Gebäude steht auf sich über zwei Etagen erstreckende Stützen; hier befindet sich auch die verglaste Eingangshalle; ansonsten wurde das Hochhaus in Stahlskelettbauweise errichtet. Bei der Fassade handelt es sich um eine typische „curtain wall“, eine Vorhangfassade, bestehend aus Profilen und Flächen aus Bronze und etagenhohen, schmalen und ebenfalls bronzefarbenen Fenstern, welche die Vertikalität des Gebäudes betonen. Die obersten vier Stockwerke haben keine Fenster und sind für die Aufnahme der Gebäudetechnik bestimmt.

Ein ähnliches Erscheinungsbild wie das Seagram Building zeigen die Blöcke des Illinois Center oder die Gebäude des Federal Center in Chicago, welche von Mies van der Rohe in den 1970er Jahren erbaut wurden.

Das Seagram Building befindet sich auch heute noch fast im ursprünglichen Bauzustand und hat damit seine zeitlose Eleganz bewiesen.

Bilder oben: das von Mies van der Rohe 1954-58 erbaute Seagram Building.

Bilder oben: das von Mies van der Rohe 1954-58 erbaute Seagram Building.

Bilder oben: dadurch, dass das Gebäude von der Park Avenue ein gutes Stück zurückgesetzt ist, entsteht eine der Öffentlichkeit zugängliche Palza mit in grünem Marmor gefassten Wasserbecken mit Springbrunnen. Die beiden ersten Stockwerke zeigen die Stützen des tragenden Stahlskeletts und nehmen die verglaste und gegenüber der Gebäudefront zurückgesetzte Eingangshalle auf.

Bilder oben: tagsüber spiegeln sich der Himmel und Nachbargebäude in der Glasfassade, nachts werden die beleuchteten Innenräume sichtbar.

Übergang zu postmoderner Architektur in New York

Während der „International Style“ den Beaux-Arts- und den Art-Déco-Stil ab etwa der 1930er Jahre mit modernistischer Anmutung und nüchterner Dekoration zunehmend ablöste (herausragende Beispiele für Bauten in diesem Stil sind die Gebäude des UN-Hauptquartiers sowie das Seagram-Building), markierten die 1970er Jahre (u.a. mit der Erdölkrise) eine Neuausrichtung der amerikanischen Architektur: die Vorreiter der „Postmoderne“ mischten verschiedene Baustile und zitierten Elemente der Klassik, des Art-Déco oder des Beaux-Arts-Stil in eklektizistischer und manchmal auch karikierender Art und Weise.

Zum Bild: das postmoderne AT&T-Building (Sony Building) von Philip Johnson, heute 550 Madison; das 37-stöckige Gebäude wurde 1984 fertiggestellt; wegen der von Johnson gewählten Dachform wurde das Hochhaus oft als „Chippendale-Kommode“ verspottet.

Das Citigroup Center (vormals Citicorp Center) – Übergang vom International Style zur Postmoderne

Das 59-stöckige Hochhaus des Citigroup Center wurde 1977 von Stubbins Associates und Emery Roth & Sons nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Zum Teil kann dieses Gebäude dem damals schon wieder auslaufenden International Style zugeordnet werden – es gibt aber auch bereits postmoderne Elemente: so etwa das Pultdach oder die Stützenkonstruktion auf welcher das Hochhaus ruht; die Pfeiler stehen dabei nicht an den Gebäudeecken, sondern sind kreuzförmig um den Grundrissmittelpunkt angeordnet. Die Stützen sparen so Raum aus für das Gebäude der St. Peter’s Lutheran Church, einem kleinen Kirchengebäude, welches als Ersatz für einen Vorgängerbau hier errichtet wurde.

Bild oben: das Citigroup Center mit seinem charakteristischen Pultdach.

Bild oben: die gewaltigen kreuzförmig angeordneten Stützen, auf denen das 280 Meter hohe Gebäude ruht; eine frei gebliebene Ecke wird von der St. Peter’s Church eingenommen (letztes Bild).

Ein weiteres Beispiel für postmoderne Architektur – das „Lipstick Building“ von Philip Johnson

Ein weiteres Beispiel für postmoderne Architektur ist das 1986 fertiggestellte „Lipstick Building“; diese Bezeichnung erhielt das Gebäude aufgrund seiner Gebäudeform, die an einen Lippenstift erinnert. Es stammt ebenfalls von Philip Johnson, der seine Architekturausbildung in Harvard bei Marcel Breuer und Walter Gropius absolvierte und später mit Ludwig Mies van der Rohe zusammenarbeitete (während dieser Zusammenarbeit entstand zwischen 1954 und 1958 das Seagram Building). Später baute er im Stil der Postmoderne.

Das Lipstick Building, welches offiziell 53rd at Third heißt (weil es an der Ecke 53rd Street und 3rd Avenue steht), wurde von Johnson zwischen 1983 und 1986 erbaut und fällt außer wegen seiner Form auch durch die Fassade aus Glas und rotem Granit ins Auge. Das Bürohochhaus ist 133 Meter hoch; in seiner Nachbarschaft steht das zehn Jahre früher erbaute Citigroup Center. 

Bild oben: das postmoderne Sockelgeschoss des Lipstick-Building mit einem ovalen Säulengang. Der obere Teil der Säulen in Kolossalordnung übernimmt Fassaden-Materialien und -Farben der sich anschließenden Stockwerke.

Bilder oben: das von Philip Johnson 1986 fertiggestellte Lipstick Building. Das helle Hochhaus mit dem schrägen Dach im Hintergrund ist das Citigroup-Building.

Bilder oben: das Lipstick Building mit elliptischem Grundriss und sich nach oben verjüngendem Querschnitt.

Bilder oben: das Lipstick Building; letztes Bild: im Vordergrund die Stelzen, auf denen das Citigroup-Hochhaus ruht.

Die Fähre nach Staten Island (Staten Island Ferry)

Die organgefarbenen Fähren der Staten Island Ferry verkehren im Minutentakt zwischen der Südspitze Manhattans und Staten Island. Vom Schiff aus hat man einen schönen Blick auf Manhattan bzw. auf die Südspütze Manhattans, auf den Hudson und den East River, auf Brooklyn im Osten und Jersey City im Westen. Die Schiffe werden außer von Touristen vor allem von Berufspendlern benutzt. Die Fahrt mit der Fähre wird von der Stadt New York finanziert und ist demnach kostenlos; die Strecke ist ungefähr 5 Meilen lang und in weniger als einer halben Stunde zu bewältigen.

Die Fährenterminals auf Manhatten und Staten Island (White Hall Terminal auf Manhattan und St. George Ferry Terminal auf Staten Island) wirken ein bisschen wie große Bahnhofshallen; mit dem Unterschied, dass die zu besteigenen Verkehrsmittel nicht auf der Schiene, sondern im Wasser unterwegs sind. Auf der Fahrt von Manhattan nach Staten Island (oder zurück) kommt man auch an Liberty Island mit der Freiheitsstatue und an Ellis Island mit dem historischen Einwanderungszentrum vorbei.

Bilder oben: die Staten Island Ferry startet im White Hall Terminal am südöstlichen Ende Manhattans; in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Battery Maritime Building, ein aus den Jahren 1907-1909 stammendes historisches Fährterminal, das von Walker&Morris im Beaux Arts-Stil errichtet wurde und aus vielen Cast Iron-Elementen besteht.

Bilder oben: auf der knapp 10 Kilometer langen Fahrt von Manhattan nach Staten Island kann man zunächst die Hochhäuser an der Südspitze Manhattans bewundern, mit dem Hudson River linkerhand und dem East River rechter Hand; später kommt man an der Freiheitsstatue auf Liberty Island sowie an der Einwandererinsel Ellis Island vorbei.

Bilder oben: das St. George Terminal auf Staten Island.

Chinatown

Die „Chinatown“ im südlichen Manhattan gehört zu den größten außerchinesischen Großsiedlungen, in denen Chinesen leben. Chinatown nimmt einen Bereich zwischen Canal Street, Bowery, Broadway und Worth Street ein. In Straßen wie der Pell Street oder der Mott Street wähnt man sich auf dem asiatischen Kontinent. Die „chinesische Stadt“ ist eine Welt für sich, auch was das soziale Miteinander und die innere Verwaltung anbelangt.

Bilder oben: bunt und fremd wirken die Straßen in Chinatown; hier gibt es hunderte von Restaurants, Textilbetrieben und Läden mit chinesischen Waren.

Stadtimpressionen

… eingesammelt bei Streifzügen durch die Stadt.

Bilder oben: Straßen und Gebäude in Manhattan.

Bilder oben: zwischen 1980 und 1982 baute Architekt Donald Clark Scutt für Donald Trump an der Fith Avenue ein 202 Meter hohes, 58-stöckiges Wohn- und Bürohochhaus mit einem großen öffentlichen Atrium und Läden in der Erdgeschosszone. Die bronzefarbene Fassade besteht aus Glas und Aluminium. Um die Zoning-Regeln für New York einzuhalten, springt das Gebäude an einer Ecke in Stufen zurück. Das pompös-luxuriös gestaltete Atrium erstreckt sich über 5 Stockwerke und ist mit Marmor und Gold verkleidet. Die Umstände und Arbeitsbedingungen beim Bau des Turmes sind sehr umstritten.

Bilder oben: Vor dem Rückflug… Der Flughafen Newark Liberty International in Newark, einer der drei internationalen Flughäfen New Yorks (neben Fiorello LaGuardia Airport und John F. Kennedy International Airport, beide im Stadtteil Queens). Im Hintergrund die Silhouette des südlichen Manhattan, Hafenanlagen von Newark (in der Newark Bay) und die Vincent R. Casciano Memorial Bridge, die Newark mit Jersey City verbindet. Ganz in Flughafennähe befindet sich ein großes Containerterminal (des Port Newark-Elizabeth Marine Terminal), welches zu den Hafenanlagen des New Yorker Hafens gehört.

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