Kopenhagen

Südlich der Altstadt ist auf der Insel Amager ab etwa 2004 ein völlig neuer Stadtteil entstanden: Ørestad. Beim Klick auf den Button werden Sie zur entsprechenden Seite weitergeleitet.

Bild oben: Kopenhagen: Schloss Amalienborg mit Blick auf die Frederiks-Kirche (Marmorkirche).

Kopenhagen (Købnhavn)

Die  dänische Hauptstadt Kopenhagen liegt an der Ostküste der Ostsee-Insel Seeland und hat ca. 650 Tausend Einwohner, der Großraum Kopenhagen etwa 1,3 Millionen. Damit wohnt jeder vierte Däne im Ballungsraum der Hauptstadt. Seit 2000 hat  Kopenhagen über die Øresundbrücke (Øresundsbron) eine Straßen- und Schienenverbindung zu Schweden (Malmö). Auch ist die dänische Hauptstadt von Jütland aus durchgängig (ohne Fährverbindung) auf der Straße (durch die Brücken über den Kleinen und den Großen Belt) erreichbar.

Der Handelshafen (Containerhafen) und die Kreuzfahrt-Terminals haben sich immer mehr in den Norden der Stadt verlagert, während der bisherige Nordhafen zum Wohngebiet umgewandelt wird. Im Südosten, auf der Insel Amager befindet sich der Flughafen der dänischen Hauptstadt und der neue Stadtteil Ørestad.

Im ehemaligen Hafengebiet wurden Bestandsgebäude einer neuen Nutzung zugeführt und neue Gebäude errichtet: so entstand hier die neue Oper (2005), das Schauspielhaus (2008) und ein neuer Anbau der Königlich Dänischen  Bibliothek (1999), der wegen seiner schwarzen Natursteinfassade „Der Schwarze Diamant“ genannt wird. 

Das Musikhuset (neue Oper) ist Spielstätte des Symphonieorchesters und der Jyske Opera; im Vordergrund das neue Schauspielhaus.

Die Altstadt ist reich an historischen Bauwerken: Rathaus, Domkirche, alte Börse und drei Schlösser finden sich hier: Christiansborg, Rosenborg, Amalienborg. Auch der weltbekannte Freizeitpark „Tivoli“  befindet sich im Stadtzentrum zwischen Rathausplatz und Hauptbahnhof.

Kopenhagen ist als Hauptstadt auch Sitz des Parlamentes und der Regierung sowie der könglichen Familie und kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Dänemarks.

1996 war Kopenhagen „Kulturhauptstadt Europas“; in diese Periode fällt die Erweiterung der Ny Carlsberg Glyptothek sowie der Neubau des Kunstmuseums ARKEN.

Historisch entstadt die Stadt aus einer Fischer-Siedlung und gewann mit dem Hafen zunehmende Bedeutung als Handelszentrum; 1254 wurden die Stadtrechte verliehen; zur Zeit der Hanse war die Stadt für diese Handelsorganisation ein Konkurrent und wurde Ende des 14. Jahrhunderts mehrmals zerstört. Nach Neuaufbau 1416 wurde die Stadt zur Residenz des Königs und seit 1443 Hauptstadt.

Ende des 19. Jahrhunderts kam es im Zuge der zunehmenden Industrialisierung zu einem starken Bevölkerungswachstum; neue Wohnviertel entstanden, die Stadtmauern wurden geschleift und auf der freiwerdenden Fläche viele Parks eingerichtet, unter anderem auch der Freizeitpark Tivoli.

Architektonisch mischen sich in der Stadt viele Baustile: während der langen Herrschaft Christans IV. im 17. Jahrhundert wurden viele Bauten im Stil der Renaissance errichtet; während der Zeit des Absolutismus  entstanden viele barocke (Schloss-)Bauten, etwa Fredensborg oder die Erlöserkirche (Frelsers Kirke) sowie Christiansborg und Nyhavn. Der Bau von Amalienborg fällt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts dagegen in die Epoche des Rokoko.

Kopenhagen:  Stadt-Impressionen

Bilder oben: beim Anflug auf den Kopenhagener Flughafen Kastrup kann man die Øresundbrücke (Øresundsbron) sehen, die seit 2000 Kopenhagen (Dänemark) mit Malmö (Schweden) verbindet und sowohl für den Auto- als auch den Zugverkehr bestimmt ist.

Bilder oben: auf dem sehr geräumigen Schlossplatz von Schloss Amalienborg findet der Wachwechsel statt; um den Platz gruppieren sich unter König Frederik V. im barocken bzw. im Rokoko-Stil erbaute Stadtvillen für Adlige, die später in königlichen Besitz übergingen.

Zu den bekanntesten touristischen Zielen gehören die farbenfrohen Gebäude beiderseits des als NyHavn (Neuer Hafen) bezeichneten Kanals, der Ende des 17. Jahrhunderts  als Verbindung zwischen Hafen und Marktplatz (Kongens Nytorv) geschaffen wurde.

Am Kongens Nytorv befindet sich auch das Königlich Dänische Theater und (direkt gegenüber) das Kaufhaus „Magasin du Nord“.

Bilder oben: das historische Gebäude der Universitätsbibliothek.

Bilder oben: der „See-Pavillon“ (Søpavillonen) wurde ursprünglich vom Eislauf-Club 1895 am Peblinge Sø errichtet (Architekt war Vilhelm Dahlerup); heute wird das malerische Gebäude für Veranstaltungen sowie gastronomisch genutzt.

Bilder oben: Gebäude in Kopenhagen; „The Crystal“ ist der Sitz einer Bank, das „Cirkus“-Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts ursprünglich als stationäres „Zirkuszelt “ erbaut.

Bilder oben: bei einer Hafenrundfahrt kommt man u.a. auch an den „Torpedohallen“ vorbei; wo früher Boote gebaut wurden, befinden sich nun ein Wohnquartier mit Lofts; vor dem Gebäude der Abguss-Sammlung steht eine Replik des „David“ von Michelangelo.

Bilder oben: im Hafen von Kopenhagen ankert nicht nur ein Hotel-Schiff; hier ist auch die königliche Yacht „Dannebrog“ unter Kreuzfahrt-Riesen zu Gast.

Bilder oben: typisch dänisch… Das Fahrrad hat in der dänischen Hauptstadt als Verkehrsmittel zentrale Bedeutung; es gibt hier mehr Fährräder als Autos und auch mehr Fahrräder als Einwohner. Immer wieder wird Kopenhagen als fahrradfreundlichste Stadt ausgewiesen. Die Fahrradwege sind (mindestens) so breit wie Fahrspuren für Autos und an der Ampel erhalten zunächst die Fahrradfahrer/innen „grün“.

Die Menschen, die das Fahrrad benutzen, sind unterwegs zum Einkaufen, zur Arbeit, zur Schule; mit Lastenrädern werden Kinder, Einkäufe und der Hund transportiert; das Fahrrad ist Transportmittel und nicht Sportgerät, die Kleidung entsprechend Alltagskleidung und nicht Sportoutfit, als ginge es zur Tour de France…

Hauptbahnhof Kopenhagen

Der Kopenhagener Hauptbahnhof in jetziger Form wurde 1911 in Betrieb genommen; Architekt war Heinrich Wenck. Der Kopfbahnhof mit einer zweischiffigen Haupthalle befindet sich unmittelbar neben dem Tivoli-Park in der Innenstadt. 

Bilder oben: Hauptbahnhof Kopenhagen, (letzte vier Bilder:) die Bahnsteigüberdachungen.

Das historische Rathaus

Das Rathaus von Kopenhagen wurde in 13-jähriger Bauzeit bis 1905 von Architekt Martin Nyrop errichtet. Es handelt sich um einen Backsteinbau mit 100 Meter hohem Turm. Der im Stil der italienischen Renaissance erscheinende Bau erinnert an das Rathaus im toskanischen Siena. Die skandinavische bzw. dänische Ausprägung des Baustils wird oft auch als „nationalromantisch“ bezeichnet.

Bilder oben: wuchtiger Nachbar des Rathauses auf dem Rathausplatz ist das Palace Hotel. An der Fassade des Rathauses ist eine vergoldente Statue des Stadtgründers Bischof Absalon angebracht.

Bilder oben: Kopenhagens Rathaus mit der berühmten Uhr und einer Figur des Stadtgründers Bischof Absalon.

Bilder oben: das Palace Hotel von Anton Rosen wurde 2010 im Art Nouveau-Stil erbaut.

Bilder oben: Das „Haus der Industrie“ (Industriens Hus) wurde 2013 von Erik Møller erbaut; die rautenförmig gerasterte Glasfassade wird nachts spektakular beleuchtet; in der Glashaut spiegelt sich der Rathausplatz mit Hotel Palace und dem Rathausgebäude.

(Ehemalige) Börse und Schloss Christiansborg

Direkt neben Schloss Christiansborg befindet sich das über 130 Meter lange Gebäude der ehemaligen Börse. Das rote Backsteingebäude mit grünem Kupferdach wurde 1625 von Lorentz und Hans van Steenwinckel unter König Christian IV. nach sechsjähriger Bauzeit im Stil der Renaissance fertiggestellt. Ursprünglich war nur eine Verwendung als Lager- und Markthalle vorgesehen; Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bau zur Börse umgebaut. Diese Funktion hatte das Haus bis 1974 inne, heute befinden sich darin Büros.

Das Gebäude ist 56 Meter hoch; der zentrale Turm wird von vier Drachenfiguren gekrönt, deren Schwänze sich umeinander winden.

Bilder oben: das ehemalige Börsengebäude.

Bilder oben: die ersten drei Bilder zeigen im Hintergrund des Börsengebäudes das Schloss Christiansborg.

Schloss Christiansborg

Schloss Christiansborg hat für die höchsten staatlichen Institutionen Dänemarks zentrale Bedeutung; alle drei Staatsgewalten haben in diesem Gebäude ihren Sitz: die Legislative, also das Parlament (Folketing), die Exekutive, also die dänische Regierung (Sitz des Ministerpräsidenten/der Ministerpräsidentin) und die Judikative, also das höchste dänische Gericht.

Vorgängerbauten an dieser Stelle waren mehrfach abgebrannt; das aktuelle barocke Gebäude wurde zwischen 1906 und 1937 von Architekt Thorvald Jørgensen erbaut.

Bilder oben: die Klappbrücke Knippelsbro und das Schloss Christiansborg.

Bilder oben: in diesem Gebäude residiert das dänische Finanzministerium.

Der Runde Turm (Rundetårn)

In der Fußgängerzone der Koepmagergade liegt die Trinitatis Kirke (Dreifaltigkeitskirche) mit dem Runden Turm. 

Nach Wikipedia bedeutet die an seiner Fassade angebrachte kryptisch anmutende Inschrift, die mit den Symbolen als Bilderrätsel zu verstehen sei, Folgendes: „Rechte Lehre und Gerechtigkeit leite, Gott, ins Herz von König Christian IV. – Vollendet 1642“

Die Trinitatis Kirke wurde unter Christian IV. im 17. Jahrhundert für die Studenten der Universiät von Architekt Hans van Steenwinckel dem Jüngeren erbaut. 

Der Turm ist 35 Meter hoch und hat einen gewaltigen Durchmesser von 15 Metern. Diese Dimensionen sind dem Umstand geschuldet, dass auf die Aussichtsplattform des Turmes, auf der sich auch ein Observatorium befindet, keine Wendeltreppe führt, sondern eine über 200 Meter lange schraubenförmige Rampe mit Ziegelbelag, auf der auch Fuhrwerke hochfahren konnten, um etwa Gerätschaften zum Observatorium zu befördern.

Der Runde Turm kommt auch in den Märchen von Hans Christian Andersen vor: im „Feuerzeug“ etwa hat der größte wachende Hund nicht nur Augen so groß wie Mühlräder, sondern so groß wie der Runde Turm…

Der Runde Turm

Bilder oben: der Runde Turm an der Trinitatis Kirke mit der rätselhaften Inschrift und der Auffahrts-Rampe.

Die Aussichtsplattform ermöglicht einen beeindruckenden Ausblick auf die Kopenhagener Innenstadt bis hin zur Øresundbrücke (Øresundsbron).

Frederiks Kirke (Marmorkirche)

Die monumentale Friedrichskirche liegt an der Frederiksgade, auf der Sichtachse Hafen – Schlossplatz Amalienborg. Die Kuppel ragt fast 80 Meter auf und ist mit einem Durchmesser von 30 Metern der größte Kuppelbau Skandinaviens.

Die Baugeschichte verlief sehr wechselvoll; ursprünglich sollte unter König Frederik V. nach Plänen von Nicolai Eigtved 1749 eine Rokoko-Kirche ganz aus Marmor errichtet werden. Finanzierungsprobleme und der Tod des Architekten 1754 brachten die Bauarbeiten zum Stillstand.

Die Bauruine verblieb bis 1874 in unvollendetem Zustand. Dann erwarb der Gründer von Tuborg, Carl Frederik Tietgen, die Relikte und ließ Architekt Ferdinand Meldahl das Gebäude im barocken Stil weitgehend aus Sandstein (und nicht ausschließlich aus Marmor) vollenden (1894). Die Südwestfassade schmückt ein Portikus mit vier korinthischen Säulen;  die Inschrift auf dem Architrav lautet: „Des Herren Wort währt ewig“.

Der Tambour der Kuppel ruht auf 12 Säulen; die Kuppel ist mit Kupfer verkleidet, die Laterne reich verziert.

Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Kirche an den Petersdom in Rom erinnert.

Die Frederiks Kirke (Marmorkirche).

Bilder oben: die Frederiks Kirke gehört zu den größten Kirchenbauten Skandinaviens; reich ist ihr Figurenschmuck; die Kuppel prägt die Silhouette der dänischen Hauptstadt.

Das neue Schauspielhaus (Skuespilhuset) und die neue Oper.

Im ehemaligen Hafengebiet haben sich in den letzten Jahren große städtebauliche Änderungen vollzogen; so entstand hier die neue Oper (2005), das neue Schauspielhaus (2008) und ein neuer Anbau der Königlich Dänischen  Bibliothek (1999), der wegen seiner schwarzen Natursteinfassade „Der Schwarze Diamant“ genannt wird.

Das Schauspielhaus

Das Neue Königliche Schauspielhaus am Stadthafen vom Architekturbüro Lundgaard & Tranberg wurde 2008 fertiggestellt. Der Zugang vom Ufer aus erfolgt über einen hölzernen Steg zur über dem Wasser schwebenden Promenade. Vom großen verglasten Foyer hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, den Hafen und das gegenüber liegende Operngebäude. Auch das allseitig auskragende Dachgeschoss ist verglast.

Das Foyer ist Teil des öffentlichen städtischen Raums; im Haus selbst und auf der Promenade gibt es gastronomische Angebote; das Schauspielhaus bietet Raum für drei Bühnen.

Bilder oben: das Neue Schauspielhaus im Stadthafen von Kopenhagen.

Die neue Königliche Oper

Das neue Operngebäude wurde 2004 vollendet; Architekt war das Büro Henning Larsen. Das Gebäude schiebt sich exponiert in den Stadthafen und ist besonders vom gegenüberliegenden Schloss Amalienborg sowie von der Promenade um das neue Schauspielshaus aus unübersehbar. Der voluminöse Bau umfasst 5 unter- und neun oberirdische Stockwerke; das von einer konvex gewölbten Glashaut begrenzte Atrium erstreckt sich bis zum weit nach allen Seiten und besonders zum Vorplatz hin auskragenden Flachdach hinauf. Naturstein, Glas und Stahl sind die Hauptmaterialien, aus denen das neue Operngebäude errichtet wurde.

Durch die Glasfassade kann man – insbesondere abends, wenn das Atrium beleuchtet ist – gut in das Gebäude hineinschauen, genausogut aber auch von innen hinaus auf den Hafen, die Stadt und die gegenüberliegnde Hafenfront.

Auf der Webste www.baunetz.de kann man zu dem Opernneubau Folgendes lesen:

„Die neue Oper, die nach Königin Margarethe II. benannt werden soll, ist ein Geschenk des reichsten Mannes Dänemarks, des 91-jährigen Reeders A. P. Møller, an die Öffentlichkeit. Der Bauherr des rund 336 Millionen Euro teuren Vorhabens hatte sich dafür den Architekten Henning Larsen (Kopenhagen) ausgesucht. Presseberichten zufolge hat Møller allerdings in nahezu allen Entwurfsentscheidungen ein erhebliches Mitspracherecht in Anspruch genommen und damit weite Teile der Öffentlichkeit verärgert.“

Bilder oben: das neue Operngebäude im Hafen von Henning Larsen.

Die Königliche Dänische Bibliothek

Als das Bestandsgebäude für die Dänische Nationalbibliothek in Kopenhagen zu klein wurde, entstand bis 1999 ein vom Wasser aus gesehen monolithischer Erweiterungsbau des Architekturbüros schmidt hammer lassen. In Wirklichkeit ist das gewaltige Gebäude zweigeteilt; die Christians-Brygge-Straße führt hindurch. Der schmalere Gebäudeteil stellt die Anbindung an das Bestandsgebäude her und ist über gläserne Brücken in einiger Höhe über der Straße mit dem größeren Gebäudeteil verbunden.

Aufgrund der Fassade aus Glas und schwarzem Granit heißt das neue Bibliotheksgebäude im Volksmund auch „Schwarzer Diamant“. Das Gebäude beherbergt auch mehrere Lesesäle, Ausstellungs- und Veranstaltungssäle, einen Buchladen sowie gastronomische Einrichtungen.

Bilder oben: der Erweiterungsbau der Dänischen Königlichen Bibliothek.

Bilder oben: der „Schwarze Diamant“, der Erweiterungsbau der Königlich Dänischen Bibliothek im Hafen von Kopenhagen. Verglaste Stege verbinden die beidseitig der Straße liegenden Gebäudeteile.

Freizeitpark Tivoli

Recht zentrumsnah, nämlich zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rathausplatz liegt seit 1843 der Freizeitpark „Tivoli“. Eigentlich ist es aber mehr als ein Freizeitpark: außer Fahrgeschäften gibt es auf dem parkähnlichen Gelände viel (auch sehr gute) Gastronomie, Cafés, Verkaufskioske, Springbrunnen, einen See mit Piratenschiff und viele blumengesäumte Flanierwege im Schatten der Bäume. Dazu kommt eine Konzerthalle (in welche das Tivoli-eigene Symphonieorchester aufritt), eine Open-Air-Bühneund ein großes Hotel (das Hotel „Nimb“), das an ein Schloss aus 1001 Nacht erinnert.

Bild oben: märchenhaft: das „Nimb“-Hotel im Freizeitpark Tivoli.

Bilder oben: der Freizeitpark Tivoli bietet für jede/n etwas.

Der Botanische Garten in Kopenhagen

Auf der Website www.mycitytrip.com kann man zum Botanischen Garten in der dänischen Hauptstadt Folgendes lesen:

„Zum Botanischen Garten von Kopenhagen gehören neben den weitläufigen Parkanlagen auch verschiedene Biotope mit seltenen Pflanzen- und Tierarten. Insgesamt sind hier insgesamt 9.000 verschiedene Pflanzenarten zu sehen. Besonders beeindruckend ist neben einer umfangreichen Sammlung fleischfressender Pflanzen auch das große Palmenhaus aus Glas. Hier können unter anderem seltene Kokospalmen, Eukalyptusbäume, farbenprächtige Orchideen oder Riesenkakteen bewundert werden. Vor allem die einzige Genbank für Wildpflanzen macht Botanisk Have auch für die Wissenschaft äußerst wertvoll. Außerdem hat der Botanische Garten eine eigene Bibliothek mit wertvoller Fachliteratur „Rund um die Flora und Fauna“.  (…)“

Bilder oben: eine Oase der Natur und der Ruhe mitten in der Stadt: der Botanische Garten.

Die Ny Carlsberg Glyptotek

Die Skulpturensammlung wurde vom Besitzer der Brauerei Carlsberg, Jacob Christian Jacobsen, begründet. Die Idee, die Sammlung der Öffentlichkeit in einem Museum zugänglich zu machen, geht auf seinen Sohn Carl Jacobsen zurück. Das Museumsgebäude wurde 1897 eröffnet; Vilhelm Dahlerup hat es im Stil der Renaissance geplant und gebaut.

1906 wurde das Haus von Hack Kampmann um einen mehr klassizistisch anmutenden Trakt erweitert und umgebaut; unter anderem erhielt es damit die große Glaskuppel. 1996 erfolgte ein weiterer Anbau durch Henning Larsen.

Die Sammlung umfasst sowohl antike als auch moderne Skulpturen (z. B. von Louise Bourgeois oder Auguste Rodin) sowie Gemälde des Impressionismus.

Bilder oben: der klassizistische Anbau von Hack Kampmann.

Auf der Website des Ferienhaus-Portals www.cofman.de kann man zur Kopenhagener Glyptothek Folgendes lesen:

Glyptoteket ist ein großartiges Bauwerk, das unter den Besuchern eine erstaunliche ehrfürchtige Stimmung hervorruft. Das imposante Hauptgebäude venezianischer Renaissance – von Vilhelm Dahlerup entworfen – enthält Sammlungen aus dänischer und französischer Kunst. Später wurde dahinter, von Hack Kampmann entworfen, ein einfaches, elegantes und klassizistisches Gebäude erbaut.

Die zwei Gebäude sind durch den bekannten Wintergarten, welcher gleichzeitig der gedeckte Hof des Hauptgebäudes ist, miteinander verbunden. Hier befindet sich auch das Café Glyptoteket. Das Zusammenspiel zwischen Architektur und Kunst, welches hier entstanden ist, ist einzigartig.“

Bilder oben: Das Gebäude der Ny Carlsberg Glyptotek. Terracotta-Kacheln zieren die Fassade.

Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek

Etwa 40 km nördlich von Kopenhagen liegt das Städtchen Humlebaek; hier befindet sich in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof das Louisiana Museum of Modern Art des Museumsgründers Knud W. Jensen.

Es ist in mehreren Gebäuden untergebracht; eines ist eine historische Villa von 1855, die Alexander Brun gehörte; er war mit drei Frauen verheiratet, die alle Louise hießen; das Anwesen wurde nach ihnen benannt.  Die neuen Gebäudeteile (Eröffnung 1958) stammen von den Architekten Vilhelm Wohlert und Jørgen Bo.

Das Museum wurde mehrfach um Räumlichkeiten erweitert, die alle miteinander, teils durch verglaste Gänge, verbunden sind.

Das Louisiana Museum gehört mittlerweile zu den bedeutendsten Museen für moderne / zeitgenössische Kunst in Dänemark. Das große Parkgrundstück in Hanglage, auf dem sich die Gebäude befinden, liegt direkt am Øresund. Unter den Werken befinden sich Arbeiten von Andy Warhol, Robert Rauschenberg oder Roy Liechtensetin, aber auch von Alberto Giacometti, Anselm Kiefer oder Georg Baselitz. Insbesondere die Skulpturensammlung ist sehr umfangreich; Werke von Henry Moore, Joan Miro, Alexander Calder oder Max Bill befinden sich im Freien auf dem weitläufigen Parkgelände.

Bilder oben: der Bahnhof von Humlebaek.

Bilder oben: das Louisiana Museum of Modern Art auf einem Park-Areal am Øresund.

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