New York Museen

Das Kulturzentrum Lincoln Center – Oper, Theater, Musik, Ballett … zum Lincoln Center der Darstellenden Künste.

Kirchen in New York … zu ausgewählten New Yorker Kirchen

Museen in New York

Das Solomon R. Guggenheim-Museum

Auf der Museums-Website gibt es u.a. auch Informationsmaterial für Lehrer/innen, die einen Besuch im Museum vorbereiten; darin wird die Entstehung des Museums ausführlich beschrieben. Danach begann die Geschichte des ikonischen Bauwerkes 1943 mit einem Schreiben der künstlerischen Beraterin von Solomon R. Guggenheim an den damals bereits schon etablierten und berühmten Architekten Frank Lloyd Wright, für seine Sammlung vor allem nicht-gegenständlicher Kunst ein Museumsgebäude zu entwerfen, wie es die Welt zuvor nicht gesehen hätte. Wright sagte über seinen Entwurf, dass er die beste Atmosphäre für die Präsentation von Gemälden oder die Aufführung von Musik biete.

Für den Standort wurden mehrere Alternativen erwogen, bevor man sich schließlich für den jetzigen Platz zwischen der 88. und der 89. Straße an der Upper East Side in unmittelbarer Nähe des Central Park entschied.

Wrights Ausstellungshalle ist von der Form her ein auf dem Kopf stehendes Schneckenhaus; die Besucher/innen fahren mit Aufzügen in die oberste Etage und durchstreifen die Ausstellungen dann auf einem spiralig-schraubenförmigen Pfad mit kleiner werdendem Durchmesser nach unten hin. Diese Rotunde (mit einer Glaskuppel als Abschluss) ermöglicht den Einfall natürlichen Lichtes in alle Ausstellungsbereiche. Und auf dem sich windenden Fußweg können die Besucher/innen immer den gesamten Raum überblicken.

Das Museum selbst wurde 1939 gegründet; das Gebäude von Frank Lloyd Wright konnte nach 3-jähriger Bauzeit 1959 bezogen werden, ein halbes Jahr nach dessen Tod. Zwischen 1990 und 1992 wurde das Gebäude restauriert und zwischen 2006 und 2208 wurde die Fassade überarbeitet.

Die kleinere zweite Rotunde (Thannhauser Building) des Gebäudekomplexes beherbergt vor allem Verwaltungsräumlichkeiten. Bei der Sanierung in den 1990er Jahren wurde dem Gebäude ein bereits von Wright geplanter Turm mit zusätzlicher Ausstellungs- und Bürofläche angefügt; die planenden Architekten waren dabei Gwathmey Siegel and Associates. Durch den Erwerb von Nachlässen und die weitere Sammlungstätigkeit der Solomon R. Guggenheim Foundation wuchs der Umfang der Sammlung und deren thematische Breite; heute gehören außer abstrakter Kunst auch Werke des Expressionismus, des Impressionismus und des Surrealismus dazu, ebenso wie Skulpturen von Arp,  Brâncuși oder Calder.

Bild oben: wie das Guggenheim Museum in Bilbao von Frank O. Gehry ist auch das Solomon R. Guggenheim Museum von Frank Lloyd Wright mittlerweile eine Ikone moderner Architektur; in beiden Fällen hat man den Architekten vorgeworfen, mit der Museumsarchitektur die Bedeutung der ausgestellten Kunstwerke zu degradieren.

Bilder oben: das Gebäude des Solomon R. Guggenheim Museums besteht aus einer großen Rotunde, einer kleinen Rotunde (Thannhauser Building) und einem turmartigen Erweiterungsbau.

Das Whitney Museum of American Art

Das von Bildhauerin und Kunstmäzenin Getrude Vanderbilt Whitney 1930 gegründete und (ausschließlich) der modernen amerikanischen Kunst gewidmete Museum war schon in verschiedenen Gebäulichkeiten untergebracht, zuletzt an der Upper East Side (Madison Avenue / 75th  Street) in einem von Marcel Breuer erbauten modernen Betongebäude.

Nach 5-jähriger Bauzeit wurde 2015 dann ein geräumiges neues Gebäude, das der italienische Architekt Renzo Piano entworfen und gebaut hat, bezogen; es befindet sich im Meatpacking District bzw. im West Village, am südlichen Ende des High Line Park an der Gansevoort Street, von wo aus man zum Hudson River und zum gegenüberliegenden Stadtteil Hoboken sehen kann. Manche Kritiker halten die Ausblicke, die man vom Museumsgebäude aus (von den Außengalerien in mehreren der oberen Etagen) auf den Hudson und das südliche Manhattan hat, mindestens für genauso sehenswert, wie die ausgestellten Kunstwerke.

Die Sammlung des Whitney Museum of American Art umfasst Kunstwerke amerikanischer Künstler aller Medienrichtungen (Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Filme,…) hauptsächlich aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Mit dem Bezug des neuen Gebäudes sind die permanenten Raumprobleme erst mal behoben.

Zum Bild: das Erdgeschoss ist voll verglast und öffnet sich mit einem Restaurant und dem Museumsshop zur Gansevoort Street.

Auf der Website www.bauwelt.de kann man zum Museumsgebäude von Renzo Piano das Folgende lesen: „Es war klar, dass sich die äußere Anmutung an der ruppigen, industriegeprägten Gegend orientieren würde. Piano arbeitet voller Freude mit Reminiszenzen an seinen Erstling, die „Kulturmaschine“ des Pariser Centre Pompidou, weniger in Details als atmosphärisch. So ragen aus dem Dach des bis zu neun Vollgeschosse zählenden Gebäudes drei mächtige Lüftungsrohre heraus, während sich zur westlichen Schmalseite mehrere gestaffelte Terrassen mit einfachen Metallrelings hervorschieben. Man gewinnt keinen rechten Gesamteindruck von dem eher additiv aufgebauten Gebäude, aber das dürfte beabsichtigt sein, wirkt es so doch wie ein Spezialfrachter, der gerade am nahegelegenen Fluss Hudson angelegt hat. Dort, auf der Ostseite des am heftig befahrenen West Side Highway gelegenen Bauwerks, macht ein riesiges, hausbreites Fenster auf den größten Saal aufmerksam, der das ganze Gebäude von West nach Ost einnimmt – mit 1675 Quadratmetern „die größte stützenfreie Galerie in New York“, wie die Verantwortlichen um Direktor Adam Weinberg stolz betonen.

(…) Dass die Etagen nach oben hin kleiner werden, gibt das Gebäude durch die schräge, mit pulverbeschichtetem Stahl verkleidete Fassade und die zurücktretenden Terrassen auch außen zu erkennen. (…)
 
Zur östlichen Schmalseite, an der direkt vor dem Haus abrupt die High Line endet, sind auf allen Etagen Fenster oder genauer Glastüren angebracht – von hier werden die Terrassen erschlossen“ (…)

Bilder oben: das neue Museumsgebäude des Whitney Museum of American Art befindet sich am Südende des High Line Park an der Gansevoort Street.

Bilder oben: das Gebäude wirkt tatsächlich, wie es auf www.baunetz.de beschrieben ist: wie ein großes Frachtschiff, das hier ganz in der Nähe zum Ufer des Hudson vor Anker gegangen ist. Das Terrain am Standort ist etwas geneigt, weswegen das Erdgeschoss auf einem abgeschrägten Sockel steht. Während das Erdgeschoss weitgehend verglast ist, hat der Architekt Renzo Piano in den oberen Ausstellungsetagen zugunsten von viel Wandfläche zur Hängung der Kunstwerke mit Fenstern eher gespart; die Außenhaut des Gebäudes besteht hier aus verzinktem Stahl.

Bilder oben: der sehr transparente Eingangsbereich an der Gansevoorstreet offenbart auch Teile des Gebäude-Tragwerkes.

Bilder oben: hier im ehemaligen Meatpacking District überwiegen noch die historischen Ziegelgebäude. Vom Sockel des Museumsgebäudes kann man über den Hudson nach Jersey City sehen.

Bilder oben: Von den Dachterrassen der oberen Stockwerke hat man einen wunderbaren Ausblick auf das südliche Manhattan, auf den Hudson River und auf Jersey City.

Bilder oben: Von den Außengalerien des Museumsgebäudes hat man einen wunderbaren Ausblick auf das umgebende südliche Manhattan und den am Gebäude endenden High Line Park.

Bilder oben: beim Blick nach Süden öffnet sich die Hochhaus-Silhouette der Südspitze Manhattans; im Westen erstreckt sich der Hudson River und am gegenüberliegenden Ufer sieht man die Stadtteile Hoboken und Jersey City.

Bilder oben: Jersey City und Hoboken am gegenüberliegenden Ufer des Hudson River, von der Dachterrasse des Whitney Museums aus gesehen.

Das Cooper-Hewitt Smithsonian Design Museum

An der Upper East Side, an der 5th Avenue zwischen der 90. und der 91. Straße liegt das ehemalige 64-Zimmer-Herrenhaus des Stahl-Tycoons Andrew Carnegie; das Gebäude wurde von Babb, Cook & Willard geplant und zwischen 1899 und 1902 im georgianischen Stil erbaut. Das herrschaftliche Anwesen enthielt außer den Wohnräumen für die Familie auch Geschäfts- und Büroräume des nach seinem Rückzug aus dem Unternehmen intensiv philanthropisch tätigigen Industriellen.

Die Gründung des Design-Museums geht auf die drei Enkelinnen des Elektroingenieurs und Firmengründers Peter Cooper zurück, auf Sarah Cooper Hewitt, Eleanor Garnier Hewitt und Amy Hewitt Green. Das Museum nutzte bei seiner Eröffnung 1897 zunächst Räume der Cooper Union.

1967 ging das Museum von der Cooper Union auf die Smithsonian Institution über und eröffnete nach Umbaumaßnahmen im jetzigen Sitz, dem ehemaligen Wohnhaus von Andrew Carnegie.

Bilder oben: der ehemalige Herrensitz von Andrew Carnegie beherbergt jetzt das Cooper-Hewitt Smithsonian Design-Museum.

Frick Collection

Ebenfalls an der Upper East Side, an der Ecke Madison Avenue / 70th Street steht die Villa, die sich der in der Pittsburgher Stahl- und Koksindustrie vermögend gewordene Industrielle Henry Clay Frick zwischen 1912 und 1914 errichten ließ. Architekt war Thomas Hastings.

Seine umfangreiche Sammlung vor allem von Alten Meistern wurde erstmals 1935 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Frick starb 1919, aber seine Frau blieb bis zu ihrem Tod 1931 in der Villa wohnen. Danach wurden einige Umbaumaßnahmen getroffen, um die Villa als Museum nutzbar zu machen. In späteren Jahren wurde das Gebäude immer wieder umgebaut und erweitert.

Zwischen 2020 und 2022 war die Sammlung in das ehemaligen Museumsgebäude des Whitney Museum of American Art von Marcel Breuer ausgelagert, während im Stammgebäude Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen stattgefunden haben.

Bilder oben: das Gebäude der Frick Collection ist das ehemalige Herrenhaus von Henry Clay Frick.

Das Museum of Modern Art (MoMA)

Das Museum of Modern Art als Institution wurde 1929 von Ehefrauen bzw. Töchtern wohlhabender Industrieller gegründet, u.a. von der Gattin von John. D. Rockefeller Jr., Abby Aldrich Rockefeller. Als Ausstellungsgebäude dienten im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Bauten; seit 1939 ist der Sitz des wohl bekanntesten New Yorker Kunstmuseums und des wohl weltweit größten Museums für moderne Kunst das Gebäude, das die Architekten Edward Durell Stone und Philip Lippincott Goodwin im „Modern Style“ an der 53. Straße errichtet hatten.

In späteren Jahren wurde das Gebäude immer wieder renoviert und vor allem stark erweitert: 1949 von Marcel Breuer durch ein Gebäude im Skulpurengarten, 1964 von Philip Johnson (Einrichtung des Skulpturengartens), 1984 von César Pellis durch die Fertigstellung eines Wohnhochhauses auf dem Museumsgebäude und 2003 durch den japanischen Architekten Yoshio Taniguchi, der vor allem auch das Atrium neu gestaltete. Durch die beidseits des Ursprungsgebäudes von Taniguchi errichteten Erweiterungsbauten wurde die Ausstellungsfläche verdoppelt und der Skulpurengarten umgestaltet und stärker hervorgehoben. 2019 wurden Umbau- und Erweiterungesarbeiten des Architekturbüros Diller Scofidio+Renfro sowie Gensler im Ost- und Westflügel des Museumskomplexes abgeschlossen, wodurch die Ausstellungsfläche wieder um etwa ein Drittel wuchs; dazu wurden in mehreren Etagen Räume des benachbarten Wohnturmes von Jean Nouvel benutzt. Im Erdgeschoss öffnet sich das Museum mit dem Museumsshop und kostenfrei zugänglichen Galerien nun mehr dem Publikum.

Im Bild: der Skulpurengarten des MoMA wird vom westlichen und östlichen Gebäudeflügel begrenzt; im Sommer findet man hier durch die Begrünung und die Gebäude etwas Schatten und durch die Wasserspiele auch Kühle.

Die Sammlung des Museums umfasst außer Gemälden auch Drucke, Skulpturen, Grafik-, Architektur- und Designobjekte sowie Fotografie und Filme. Die oberste (sechste) Etage des Museumsgebäudes wird für Wechselausstellungen genutzt.  Das MoMA verfügt auch über eine große Bibliothek mit mehreren Hunderttausend Büchern.

Bild oben: vom Skulpturengarten des MoMA aus blickt man auf die eng benachbarte Hochhausbebauung südlich den Central Park, etwa auf den schlanken Appartementturm von 432 Park Avenue.

Bilder oben: anders als die freistehenden Gebäude etwa des Whitney Museums oder des Metropolitan Museums ist der Gebäudekomplex des MoMA zwischen anderen Gebäuden in der 53. Straße eingeklemmt und wird vom äußeren Anschein der Bedeutung der Sammlung nicht so richtig gerecht (bei vielen neuen Museen im Stil von „Signature Architecture“ ist es gerade umgekehrt…).

2019 wurde direkt neben den Bestandsgebäuden des MoMA nach Plänen von jean Nouvel ein neues Appartementhochhaus errichtet (West 53rd Street); eine Großspende von David Geffen machte es möglich, dass das MoMA die Stockwerke 2 bis 5 als Erweiterungen seines Ausstellungsbereiches nutzt (The David Geffen Wing“).

Bilder oben: das MoMA hat sich in Räumlichkeiten des neu entstandenen Nachbargebäudes hinein ausgebreitet: der „David Geffen Wing“ belegt einige Stockwerke des Appartementhochhauses West 53rd Street.

Das Met Fifth Avenue (Metropolitan Museum of Art)

Das Metropolitan Museum of Art (heute Met Fifth Avenue) ist das größte Kunstmuseum in den USA und gehört auch weltweit zu den bedeutendsten Kunstmuseen. Es zeigt mehr als 5000 Jahre Kunst aus aller Welt. Auf der Website des Museums (www.metmuseum.org) kann man zum Verständnis über den Auftrag der Institution das Folgende lesen: „Das Metropolitan Museum of Art sammelt, erforscht, bewahrt und präsentiert bedeutende Kunstwerke über Zeiten und Kulturen hinweg, um alle Menschen mit Kreativität, Wissen, Ideen und miteinander zu verbinden.“

Der Gebäudekomplex befindet sich an der Fifth Avenue, reicht von der 80th Street bis zur 84th Street, umfasst also ganze 4 Straßenblöcke und ragt auch in den Central Park hinein.

Das Kunstmuseum wurde 1870 gegründet; in einem Gebäude am heutigen Standort wurde die Einrichtung im Jahr 1880 eröffnet. Das Hauptgebäude mit seiner Beaux Arts-Fassade entlang der 5th Avenue wurde vom Architekten und ersten Kurator des Museums, Richard Morris Hunt entworfen und 1902 fertiggestellt. Der Gebäudekomplex wurde immer wieder wesentlich erweitert; beteiligt waren hier etwa McKim, Meade and White und für Ergänzungen im 20. Jahrhundert John Dinkeloo and Associates vom Architekturbüro Kevin Roche; hinzu kamen: der Robert-Lehman-Flügel, der Flügel mit dem Tempel von Dendur, der American Wing, der Michael C. Rockefeller Wing, der Lila Acheson Wallace Wing und der Henry R. Kravis Wing.

Bilder oben: das Hauptgebäude des Metropolitan Museum of Art (neue Bezeichnung: „Met Fith Avenue“; mittlerweile gibt es auch noch „Filialen“, die dann „Met Breuer“ oder „Met Cloisters“ heißen.

Bilder oben: Fassadendetail (erstes Bild) und Seitenflügel zum Central Park hin (zweites Bild).

Bilder oben: die Rückfront des Museumskomplexes vom Central Park aus gesehen; letztes Bild: die Bronzeplastik „Group of Bears“ von Paul Manship an einem Spielplatz im Central Park; im Hintergrund das Metropolitan Museum.

Zur permanenten Sammlung des Museums kann man auf der Website www.daskreativeuniversum.de das Folgende lesen:

„Die ständige Sammlung des Museums, die in neunzehn separate Bereiche aufgeteilt ist, die jeweils von einer spezialisierten Gruppe von Kuratoren geleitet werden, umfasst Werke prähistorischer Kunst bis hin zu Skulpturen der meisten europäischen alten Meister und eine umfassende Sammlung amerikanischer und moderner Kunst. Das Museum verfügt auch über eine erstklassige Ausstellung von Kunstwerken aus afrikanischen, asiatischen, byzantinischen und islamischen Kulturen sowie über umfangreiche Sammlungen antiker Waffen, Rüstungen, Kostümen und Instrumenten.

Darüber hinaus veranstaltet das Metropolitan Museum of Art das ganze Jahr über zahlreiche hochkarätige Sonderausstellungen mit wechselndem Schwerpunkt.“

Da die Sammlung des Museums permanent wächst, hat sich das „Met“ mittlerweile auf weitere Dependencen ausgedehnt: auf das „Met Breuer“ (an der East 75th Street / Madison Avenue) und das „Met Cloisters“ am Ufer des Hudson River. Aufgrund eines Bebauungsplanes aus dem Jahr 1975 ist dem Museum eine noch weitergehende Ausdehnung in den Central Park hinein untersagt. 

Bild oben: die Eingangshalle des Metropolitan Museum of Art (Met Fith Avenue).

Das New Museum of Contemporary Art

Das New Museum of Contemporary Art wurde 1977 von der früheren Kuratorin des Whitney Museum of American Art gegründet; es verfügt über keine eigene Sammlung sondern veranstaltet mehrmals im Jahr wechselnde Ausstellungen.

Zwischen 2005 und 2007 hat das Tokyoter Architekturbüro SANAA (Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa) an der Bowery in der Lower East Side von Manhattan ein neues Gebäude für das Museum errichtet. Das 7-stöckige Gebäude besteht aus seitlich gegeneinander versetzten und aufeinander gestapelten Quadern, deren Grundfläche nach oben hin kleiner wird, um die Zonierungsvorschriften der Stadt einzuhalten. Im Untergeschoss, das zur Straße hin durch eine großflächige Verglasung sehr offen wirkt, befinden sich der Museumsshop, ein Café sowie der Ticketschalter.

Die Fassade besteht aus einem eloxiertem Aluminiumgitter, welches die Außenbegrenzung des Gebäudes, je nach Wetter und Beleuchtung ein bisschen verschwimmen lässt. Viele neuer Museumsbauten zeigen außen ein spektakulär geformte Hülle, während sich im Inneren doch stets die „white cubes“ der Ausstellungsräume verbergen. Beim New Museum sind die „white cubes“ schon die Baukörper, aus denen sich das gesamte Haus zusammensetzt.

Bild oben: das New Museum of Contemporary Art in der Bowery.

Das American Museum of Natural History

Der aus mehreren Gebäuden bestehende Museumskomplex des Naturkundemuseums liegt an der Upper West Side in unmittelbarer Nachbarschaft des Central Park; das Museum gehört zu den ganz großen naturkundlichen Museen der Welt. Von den Millionen an Sammlungsstücken kann nur jeweils ein Bruchteil ausgestellt werden.

Zum Museum gehört auch ein Planetarium.

Bekannt ist das Museum (auch aus Filmen) für seine spektakulären Saurier-Skelette.

Die Museumsgründung geht auf das Jahr 1869 zurück, der Bau des jetzigen Museumsgebäudes wurde 1874 begonnen, die Eröffnung fand 1877 statt. Entworfen wurde das Bauwerk von Calvert Vaux und J. Wrey Mould. Das Ursprungsgebäude sollte vom Stil her ein Pendant zum Metropolitan Museum auf der direkt gegenüber liegenden Seite des Central Park bilden. Spätere Anbauten (und Alleebäume) verbergen das Stammgebäude von der Straße aus. Der Trakt entlang der 77. Straße wurde zuerst ergänzt und in den 1920er Jahren folgte die Eingangshalle am Central Park bzw. an der Columbus Avenue (1929-1936) mit der Theodore Roosevelt-Gedächtnishalle. Auf einem Sockel an der breiten Freitreppe zur Straße hin befand sich ein Reiterstandbild von Theodore Roosevelt, beidseits flankiert von Figuren, welche einerseits die indigene indianische Bevölkerung und andererseits die schwarze Bevölkerung repräsentieren sollten; die Darstellung dieser Figuren mit dem über ihnen thronenden Präsidenten entsprach heute nicht mehr der „political correctness“ und so wurde das Denkmal mittlerweile entfernt.

Bild oben:  Eingangshalle des Natural History Museum an der Columbus Avenue; im Hintergrund das Ursprungsgebäude von 1877.

Bilder oben: das American Museum of Natural History in der Upper West Side; Eingangsgebäude mit Fassaden-Details: mit dem großen Rundbogen und den ionischen Säulen wirkt der Eingangsbereich wie ein Triumphbogen.

Bild oben: Inschrift an der Gebäudefassade im Gedenken an Präsident Theodore Rossevelt.

Das Lincoln Center der Darstellenden Künste (Lincoln Center for the Performing Arts)

Zu diesem Komplex aus mehreren Konzert- und Theater-Einrichtungen an der Upper West Side kann man auf der Website  https://www.newyorkcity.de/ das Folgende lesen:

„Das Lincoln Center for the Performing Arts ist ein Komplex aus drei Gebäuden und verschiedener Räume für Aufführungen drinnen als auch draußen. Das weltweit größte Zentrum für darstellende Kunst ist riesig – beinah 66.000 Quadratmeter – und perfekt, um einen tollen Abend und eine der Aufführungen zu erleben. Es rühmt sich damit, Sinfoniekonzerte, Theater, Tanz, Oper und musikalische Ausbildung von höchster Qualität zu bieten. (…)

Das Zentrum entstand im Rahmen des Stadterneuerungsprojekt für Lincoln Square, das in den 50er und 60er Jahren durch den berühmten Stadtplaner Robert Moses vorangetrieben wurde.

Die drei Hauptgebäude eröffneten 1962 (David Geffen Hall, vormals Avery Fisher Hall), 1964 (Metropolitan Opera House) und 1966 (David H. Koch Theater, vormals das New York State Theater). Das Metropolitan Opera House, die David Geffen Hall und das David H. Koch Theater sind auf der ganzen Welt bekannt für ihre Konzerte und ihre Opern- und Ballettaufführungen.“

Zum Bild: die neu gestaltete Josie Robertson Plaza mit dem David Koch Theater (links), der Metropolitan Opera (Mitte) und der David Geffen Hall.

 

Der Generalplan für das Lincoln Center stammt vom Architekten Wallace Harrison; er errichtete hier auch das weltbekannte Gebäude der Metropolitan Opera mit den fünf gebäudehohen Rundbogen an der mit weißem Travertin verkleideten Fassade. Die Alice Tully Hall wurde als Teil des Juilliard Building von Pietro Belluschi 1969 fertiggestellt.

Das Gebäude des David Koch Theater wurde von den Architekten Philip Johnson und John Burgee errichtet und 1964 eröffnet, die David Geffen Hall wurde von Max Abramovitz geplant und zwischen 1959 und 1962 errichtet.

Direkt neben den drei genannten Gebäuden befindet sich die renommierte Hochschule für Musik, Tanz und Schauspiel, das Musikkonservatorium und die Schauspielschule Juilliard School. Das Gebäude für die Juilliard School wurde im brutalistischen Stil 1969 von Pietro Beluschi erbaut und enthielt auch einen Konzertsaal. Im Rahmen des „65th Street Development Projects“ wurde in den 2000er Jahren der Komplex vom Architekturbüro Diller Scofidio + Renfro und FXFOWLE einer umfassenden Sanierung und Erweiterung unterzogen. Vor allem die Alice Tully Hall (in dem u. a. das New Yorker Filmfestival stattfindet) mit dem Konzertsaal  wurde um- und ausgebaut. 2009 waren die Arbeiten abgeschlossen.

Bilder oben: neben dem Metropolitan Opera House liegt der Damrosch Park mit einer Konzertmuschel für Open Air Konzerte; auf der Hearst Plaza neben dem Opernhaus gibt es einen Brunnen (Milstein Pool) mit einer Skulptur von Henry Moore. Dahinter hat das Architekturbüro Diller Scofidio + Renfro den Hypar Pavilion errichtet, ein flaches Gebäude mit einem begrünten, hyperbolisch geformten und begehbaren Dach. Darunter befindet sich ein Restaurant und ein Programmkino.  Das massive Betongebäude jenseits der 65. Straße ist die Juilliard School (Musikkonservatorium und Schauspielschule).

Bilder oben: der Hypar Pavilion und (zweites Bild) das 1965 eröffnete und von Eero Saarinen geplante und gebaute Vivian Beaumont Theater.

Bilder oben: die Musik- und Schauspiel-Hochschule Juilliard School an der 65. Straße.

Bild oben: die vom Architekturbüro Diller Scofidio+Renfro 2009 neu gestaltete Alice Tully Hall im Lincoln Center of the Performing Arts.

Bilder oben: die Alice Tully Hall ist eine Konzerthalle im Lincoln Center.

Bilder oben: die Alice Tully Hall an der Ecke 65th Street / Broadway.

Bilder oben: die neu gestaltete und erweiterte Alice Tully Hall als Bestandteil des Gebäudes der Juilliard School. Neu entstanden ist der dreieckig geformte und von einer Gebäudeauskragung überdachte Eingangsbereich an der Ecke 65. Straße und Broadway; die aus der Glasfront herausragende Glasbox beherbergt Tanz-Probenräume.

Bilder oben: die David Geffen Hall wurde von Architekt Max Abramovitz nach dreijährigen Bauzeit 1962 im Rahmen des Kulturzentrums Lincoln Center for the Performing Arts fertiggestellt; ursprünglich hieß das Konzerthaus Philharmonic Hall, weil es die Spielstätte der New Yorker Philharmoniker ist. Später erhielt das Haus nach einem Vorstandsmitglied der Philharmoniker die Bezeichnung Avery Fisher Hall und neuerdings (seit 2015) ist sie nach David Geffen benannt. Mäzene drücken den geförderten Einrichtungen eben gern ihren Namensstempel auf.

Bilder oben: (erstes Bild) David Geffen Hall links und das gegenüberliegende David Koch Theater rechts; weitere Bilder: die David Geffen Hall an der neu gestalteten Josie Robertson Plaza.

Bilder oben: das Konzerthaus bei Nacht und Regen.

Bilder oben: das David H. Koch Theater an einem Sommerabend während des Summer Festival der Metropolitan Opera („Summer at the Met“).

Bilder oben: das Gebäude des David Koch Theater wurde 1964 fertiggestellt und stammt vom Architekten Philip Johnson und John Burgee.

Hier tritt  das New York City Ballet auf. Bei der Eröffnung hieß das Haus New York State Theatre. Eine größere Renovierung und Sanierung des Gebäudes in 2008 wurde von David H. Koch finanziert; dafür erhielt er auch das Recht, die Ballett-Spielstätte nach ihm zu benennen.

Das Metropolitan Opera House

Wallace Harrison war nicht nur Chefplaner für das gesamte Lincoln Center for the Performing Arts, sondern auch Architekt des neuen Opernhauses. Das endgültige Gebäudedesign entwickelte sich erst nach vielen Neu- und Umplanungen aufgrund der Einwände der Architekten der angrenzenden Gebäude (David Koch Theater und David Geffen Hall). Im September wurde das Opernhaus, das annähernd 4000 Zuschauer/innen fasst, nach 3-jähriger Bauzeit offiziell eröffnet.

In der sich bis zum Dach (9 Stockwerke) erstreckenden Lobby sowie im Auditorium hängen Kristall-Leuchter, welche von der österreichischen Regierung als Dank für die Wirtschaftshilfe der Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Marshall-Plan gespendet wurden. In der Lobby des Gebäudes befinden sich Wandgemälde von Marc Chagall, welche dieser speziell für das Opernhaus geschaffen hat.

Bilder oben: 1966 konnte das vom Architekten Wallace Harrison geplante Operngebäude bezogen werden. Im Rahmen des Summer Festival werden auf dem Platz vor dem Gebäude Aufzeichnungen von Opernaufführungen gezeigt.

Bild oben: im Sommer wird der Lincoln Square (jetzt: Josie Robertson Plaza) vor dem Gebäude der Metropolitan Opera zum Open Air Opernsaal: auf einem Großbildschirm werden unter dem Motto „Summer at the Met“ Aufzeichnungen von Opernaufführungen der Saison gezeigt.

Bild oben: die Josie Robertson Plaza mit dem David Koch Theater (links) und dem Metropolitan Opera House (rechts). Im Hintergrund Mitte das 54-stöckige Appartement-Hochhaus Hawthorn Park (von Cesar Pelli & Associates, 2014 fertiggestellt).

Bilder oben: von der Columbus Avenue bzw. vom Broadway kommend steigt man einige beleuchtete Stufen zur neu gestalteten Fläche (Josie Robertson Plaza) zwischen David Koch Theater, Metropolitan Opera House und David Gaffen Hall hinauf; in Platzmitte befindet sich ein Brunnen.

Bilder oben: die Fassade des Operngebäudes ist mit hellem Travertin verkleidet, auf den Gebäudeseiten mit vertikal verlaufenden Lamellen; zweites Bild: Blick von der David Geffen Hall, dem Spielort der New Yorker Philharmoniker, zur Hauptfassade des Operngebäudes mit den fünf markanten Rundbogen.

Bilder oben: Hauptfassade des Gebäudes.

Bilder oben: Eingangsbereich des Opernhauses.

Bilder oben: die Lobby des Gebäudes mit den Balkonen der oberen Etagen.

Bilder oben: die Lobby des Hauses mit Kristall-Leuchtern; durch die Verglasung der fünf großen Rundbogen kann man auf die Plaza vor dem Gebäude schauen.

Bilder oben: Palisanderholz, roter Samt und Blattgold sind die Materialien, welche das nahezu 4000 Sitzplätze umfassenden Auditorium prägen; die Kristall-Leuchter an der Decke können bei Vorstellungsbeginn motorisch nach oben gefahren werden.

Kirchen in New York (Manhattan)

Die Kathedrale St. Patrick

Zwischen dem Kaufhaus „Saks“ und dem 1976 fertiggestellten Olympic Tower von Skidmore, Owings und Merrill ragt an der noblen Fifth Avenue die gotische St. Patricks-Kathedrale auf. Das im Stil der Hochgotik zwischen 1858 und 1888 aus weißem Marmor erbaute Sakralbauwerk stammt vom Architekten James Renwick und fasst 2400 Besucher/innen.

Da die Kathedrale vor allem für die katholischen irischen Einwanderer gebaut wurde, erfolgte die Benennung auch nach deren Nationalheiligem St. Patrick. Zur 5th Avenue hin ragen die beiden etwa 100 Meter hohen Türme auf; die Fassade ist reich verziert und trägt eine Fensterrose mit 8 Metern Durchmesser. Freistehend böte diese größte Kathedrale in den USA einen imposanten Anblick, neben dem mehr als doppelt so hohen Olympic Tower relativiert sich dieser aber.

Bilder oben: die Westfassade mit den beiden Türmen ist reich verziert mit Maßwerk, Wimpergen über den Maßwerkfenstern, Filialtürmchen, Krabben und Kreuzblumen und der großen Fensterrose.

Bilder oben: ebenfalls vom Architekten der Kathedrale James Rentwick stammen das Pfarrhaus und der Amtssitz des Erzbischofs von New York (erbaut 1880), welche sich beidseits des Chores der Kathedrale befinden.

Bilder oben: die Türme der St. Patricks-Kathedrale spiegeln sich in der Fassade des 220 Meter hohen Olympic Tower.

Bilder oben: die schneeweißen Türme der St. Patricks-Kathedrale aus Marmor ragen an der 5th Avenue zwischen Olympic Tower und dem Luxus-Kaufhaus Saks auf. Sie wurden erst zwischen 1885 und 1888 angefügt.

Bilder oben: Blick in das dreischiffige Kircheninnere; auf der Empore befindet sich die Hauptorgel aus dem Jahr 1930; ein Vorgängerinstrument von 1880 wurde dabei ersetzt.

Trinity Church (für eine Gemeinde des US-amerikanischen Episkopalkirche)

Die Dreifaltigkeitskirche liegt am Broadway unweit der Wall Street und dem World Trade Center am Trinity Place. Architekt der 1846 im neogotischen Stil errichteten Kirche war Richard Upjohn. Das Gebäude besteht aus rötlichem Sandstein und trägt alle Elemente eines (neo-)gotischen Kirchengebäudes; nur ein Strebewerk war offenbar statisch nicht notwendig.

Ein Friedhof grenzt unmittelbar an das Kirchengebäude an.

Der 76 Meter hohe Kirchturm machte das Bauwerk zur Zeit seiner Fertigstellung zum höchsten Gebäude New Yorks, heute hat man zu seiner Höhe inmitten der umgebenden und mehrfach höheren Wolkenkratzer gar keinen richtigen Bezug mehr. Eine Besonderheit der Trinity Church ist das umfangreiche Geläut (23 Glocken).

 

Zum Bild: die Dreifaltigkeitskirche ist heute gänzlich von zum Teil erheblich höheren Gebäuden umstellt; an der Greenwich Street ragt der fast 300 Meter hohe Wohnturm 125 Greenwich Street von Rafael Viñoly Architects auf.

 

Bilder oben: die 1846 errichtete neogotische Trinity Church.

Die St Andrews Church (St. Andreaskirche)

Die römisch-katholische St. Andrews Church befindet sich im Civic Center District in unmittelbarer Nachbarschaft des Thurgood Marshal United States Courthouse.  Das Backsteingebäude mit Säulenportikus wurde 1939 von Maginnis & Walsh und Robert J. Reiley im neo-georgianischen Stil fertiggestellt.

Der Portikus besteht aus zwei ionischen Säulen und zwei Pilasterpaaren rechts und links davon; am Fries des Dreiecksgiebels befindet sich die Inschrift „Beati qui ambulant in lege Domini“, was auf Deutsch bedeutet: „Glücklich diejenigen, die nach dem Gesetz des Herrn wandeln“.

Bilder oben: die im Georgian Revival-Stil erbaute St. Andrews Church.

St. Nicholas Church (griechisch-orthodoxe St. Nikolaus-Kirche)

Auf dem Gelände des World Trade Center hatten griechische Einwanderer 1922 ein bestehendes Haus zu einer griechisch-orthodoxen Kirche umgebaut. Bei den Anschlägen des 11. September 2001 wurde dieses Gebäude zerstört.

2022 konnte nun ein Kirchenneubau eröffnet werden, der von Santiago Calatrava entworfen wurde und der sich im Liberty Park, südlich des 9/11-Memorials befindet. Das nachts eindrucksvoll von Innen beleuchtete Gebäude (die dünnen Marmorwände der äußeren Fassadenhülle sind lichtdurchlässig) zeigt Anklänge an die byzantinischen Architektur. Der Eingangsbereich und weitere Räumlichkeiten (in Form turmartiger Eckbauten) sind um ein zylindrisches Zentralgebäude angeordnet, das mit einer Kuppel schließt. 

Zum Bild: Inschrift an der marmornen Fassade im Eingangsbereich der Kirche.

Auf der Website des Architekten (https://calatrava.com) kann man zu dem Gebäude das Folgende lesen (Ausschnitt):

„The church is situated approximately twenty five feet above street level, which raises it slightly above the canopy of the World Trade Center Memorial oak trees. Shroud in stone, it is entirely fitting that the church, the only non-secular building on the reconstructed site, occupy this raised position. As such, it will be a spiritual beacon of hope and rebirth for the congregation and the city through the hundreds of thousands of visitors who will pass through the reconstructed World Trade Center site.“

„Die Kirche befindet sich etwa fünfundzwanzig Fuß über dem Straßenniveau, was sie leicht über das Blätterdach der Eichen des World Trade Center Memorial erhebt. Es ist angemessen, dass die ganz in Stein ausgeführte Kirche als einziges nicht-weltliches Gebäude auf dem wieder hergestellten Gelände diese erhöhte Lage einnimmt. Dadurch wird sie ein spiritueller Leuchtturm der Hoffnung und der Wiedergeburt für die Kirchengemeinde und die Stadt sein, durch die Hunderttausende von Besuchern, die durch das rekonstruierte World-Trade-Center-Gelände gehen.“

Bilder oben: die von Santiago Calatrava neu erbaute St. Nikolauskirche für die griechisch-orthodoxe Gemeinde.

Bild oben: das Kirchengebäude befindet sich im gegenüber dem Straßenniveau etwas erhöhten Liberty Park; hier steht jetzt auch Fritz Königs „Sphere“, eine Plastik, die zwischen den beiden Türmen des ursprünglichen World Trade Center stand und bei den Anschlägen vom 11. September 2001 trotz der herabstürzenden Türme wenig beschädigt überlebte.

Nach oben