Rotterdam Museen

Museen in Rotterdam

Das Kunstmuseum  Boijmans Van Beuningen

Das 1849 gegründete Museum ist das größte Kunstmuseum in Rotterdam und es zählt zu den bedeutendstens Kunstmuseun in den Niederlanden; zu seiner Sammlung gehören Gegenstände aus dem Bereich Design und Kunsthandwerk sowie Gemälde bedeutender Künstler wie Van Eyck, Rubens, Rembrandt, Van Gogh aber auch von Kandinsky, Magritte, Warhol und Dali oder Joseph Beuys und Gerhard Richter. Das Ursprungsgebäude wurde zwischen 1928 und 1935 von Ad van der Steur im expressionistischen Stil aus Ziegeln, Natursteinen und Kupfer errichtet.; spätere An- und Ausbauten folgten. Momentan befindet sich der Museumskomplex ebenfalls wieder in umfangreichen Renovierungsmaßnahmen, die bis 2016 andauern sollen; die Sammlung ist währenddessen im benachbarten neuen öffentlichen Schaudepot zugänglich.

Den Namen bekam das Museum von Rechtsanwalt und Kunstsammler Frans Jacob Otto Boijmans und vom Industriellen Daniel George Van Beuningen, deren eigene Kunstsammlungen die Basis für die Kollektion des Museums darstellten.

Auf der Website des Museums bekommt man nähere Informationen zum Gebäude:

„Das Gebäude des Museums Boijmans Van Beuningen besteht aus drei Teilen mit eigener Funktion und eigenem Charakter. Im Jahr 2021 wurde das Depot Boijmans Van Beuningen neben dem Museumsgebäude um ein offenes Kunstdepot im Museumpark mit Galerieräumen und einem Restaurant erweitert.

 

In der Stadt ist eine Büste von Daniel George Van Beunigen aufgestellt.

Die Unterbringung des Museum Boijmans Van Beuningen hat im Laufe der Jahre verschiedene Formen angenommen und wurde auch erheblich erweitert. Mecanoo arbeitet derzeit an einem Design, das die typischen Merkmale der Museumsgebäude wiederherstellt, das Besuchererlebnis optimiert und die Logistik verbessert. (…)

Das Van der Steur-Gebäude aus dem Jahr 1935 des Stadtarchitekten Ad van der Steur (1893-1953) ist ein stattliches Gebäude mit geräumigen Sälen (…). Der Architekt wählte traditionelle Materialien wie Ziegel, Naturstein und Kupfer. Charakteristisch ist der Turm über dem alten Eingang, immer noch ein Leuchtturm in der Stadt.

Das Ausstellungsgebäude von 1972 von Alexander Bodon (1906-1993) hat einen ganz anderen Charakter. Keine subtilen Details, sondern drei riesige, flexible weiße Räume, die je nach Ausstellung immer unterschiedlich angeordnet werden können. Das große Fenster bietet einen schönen Blick auf den Garten. 2003 wurde das Ausstellungsgebäude vom Architekturbüro Robbrecht en Daem um neue Räume aus Beton, Glas und hier und da Ziegeln erweitert.

Der Pavillon von Hubert-Jan Henket (1940) aus dem Jahr 1991 wurde speziell für die Sammlung Van Beuningen-de Vriese entworfen, die dem Museum 1981 geschenkt wurde. (…) Durch die Verwendung von viel Glas und einer Dachkonstruktion aus silberfarbenem Stahl ist der Raum (…) sehr transparent.“

Bild oben: Blick vom Museumspark auf das neue Schaudepot, das Architekturmuseum (Het Nieuwe Instituut) und das Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen mit dem charakteristischen Turm und dem Stahl-Glas-Pavillon zum Park hin.

Bilder oben: das Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen.

Bild oben: Blick vom Schaudepot (Dachterrasse) auf das Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen, das wohl auch noch die nächsten Jahre eine Baustelle bleiben wird.

„De Pot“, das Schaudepot des Kunstmuseums Boijmans Van Beuningen

2021 wurde von Winy Maas vom Rotterdamer Architekturbüro MVRDV ein ungewöhnliches Bauprojekt abgeschlossen: das Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen erhielt ein Depot-Gebäude für die bisher in Kellerräumen unter dem Museumsgebäude gelagerten und oftmals von Überschwemmung bedrohten Sammlungsgegenständen.

Aufgrund seiner Form wird das 40 Meter hohe und schüssel-förmig sich von unten (40 Meter Durchmesser) nach oben erweiternde (60 Meter Durchmesser) Gebäude von den Einheimischen als „De Pot“ (Der Topf) bezeichnet. Die Gebäudehülle ist mit reflektierenden Glaspaneelen verkleidet; auf dem Dach gibt es ein Restaurant mit Dachterrasse und Bäumen.

Bild oben: „De Pot“, das Schaudepot für das Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen; rechts daneben das Architekturmuseum (Het Nieuwe Instituut).

Bild oben: in der Glasfassade des Schaudepots spiegelt sich das (im Renovierungsarbeiten befindliche) Museum Boijmans Van Beuningen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (August 2020) war das Depotgebäude noch nicht ganz fertiggestellt.

Auf der Website www.world-architects.com kann man zu dem öffentlich zugänglichen Schaudepot das Folgende lesen: „Das „Boijmans van Beuningen“ zählt damit zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Niederlande. Und die Sammlung wächst weiter! Aktuell befinden sich mehr als 150.000 Objekte im Besitz des Hauses. Bisher lagerte, wie bei anderen Museen auch, ein Großteil davon im Keller, was durch Überflutungen des nahe gelegenen Stroms der Nieuwe Maas immer wieder zu Problemen führte. Mit dem neuen Schaulager, geplant von Winy Maas vom Architekturbüro MVRDV, ist jetzt damit Schluss: Die Kunst wandert an die Oberfläche!

Im neuen Haus, das direkt neben dem historischen Museumsbau entstand, können die Besucher hinter die Kulissen des Museumsbetriebs schauen. Sie können anstehende Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten hautnah beobachten und das Verpacken und den Transport von Kunstwerken – etwa für Leihgaben – live beobachten. (…) Die fünf Ebenen des Gebäudes sind dabei durch ein großes Atrium miteinander verbunden. Eine im Zickzack geführte Treppe, die an die berühmten Carceri-Radierungen von Piranesi erinnert, führt die Besucher hinauf bis zur begrünten Dachterrasse auf 35 Metern Höhe. Sie bietet den Besuchern einen atemberaubenden Blick über die Stadt Rotterdam.

Das Gebäude selbst folgt einer eigenwilligen Geometrie, die an einen riesigen Topf erinnert, was sich letztlich ganz wunderbar mit der offiziellen Benennung des Hauses als „Depot Boijmans van Beuningen“ deckt – wird „der Topf“ im Niederländischen doch mit „de pot“ übersetzt. Dabei ergab sich die schüsselartige Form des Hauses – mit Durchmessern von 40 Metern im Erdgeschoss und 60 Metern im obersten Geschoss – fast zwangsläufig. Einerseits wollten die Architekten den Fußabdruck des Gebäudes möglichst klein halten, zum anderen sollte es nicht höher werden als der Turm des benachbarten Museumsgebäudes. Ein weiteres Highlight der Konstruktion bildet die Fassade aus 1.664 verspiegelten Glas-Paneelen. Sie sorgen über die vexierhafte Reflektion ihrer Umgebung für die Integration des Gebäudes in den Kontext. (…)“

Bilder oben: Das schüsselförmige Gebude des Schaudepots;  im Vordergrund einerseits der Vorplatz mit einem Bodengemälde von Pipilotti Rist und andererseits das Wasserbecken vor dem Architekturmuseum.

Bilder oben: in der Glasfassade des Depots spiegelt sich das Rotterdamer Architekturmuseum Het Nieuwe Instituut.

Bilder oben: das Schaudepot nach Fertigstellung und Eröffnung (Zustand Sommer 2023).

Das Kunsthalle Rotterdam (Kunsthal)

In den 1980er Jahren plante man in Rotterdam den Bau einer Kultureinrichtung, in der für ein großes Publikum attraktive Ausstellungen gezeigt werden könnten. Traditionelle Kunstmuseen wären für solche Ausstellungs-Events, die ein Massenpublikum anlocken, weniger geeignet.

Rem Koolhaas wurde 1988 um einen Entwurf für eine solche Ausstellungsräumlichkeit gebeten. Sein erster Vorschlag sah eine Halle vor, die auf Pfeilern schwebte, die keine Zwischenwände haben und von der Westzeedijk-Straße aus erschlossen werden sollte. Architekt und erster Direktor der Kunsthal, Wim van Krimpen, lehnte dieses Gebäudedesign aber ab; die veränderte Variante der Kunsthal von Koolhaas 1989 wurde seinen Anforderungen (u.a. nach mehr Wänden zur Hängung von Gemälden) dann besser gerecht. 1992 konnte das neue Ausstellungsgebäude eröffnet werden . Bei Umbau- und Renovierungsarbeiten 2014 wurde der Gebäudeeingang auf die Seite zum Mueseumspark hin verlegt und das Haus energetisch ertüchtigt.

Die Kunsthal Rotterdam gehört zu den ersten Werken, die Rem Koolhaas mit seinem Architekturbüro OMA (Office for Metropolitan Architecture), welches er 1975 gegründet hatte, verwirklichte. Koolhaas hatte zuerst als Journalist gearbeitet und von 1968 bis 1972 in London Architektur studiert, anschließend bei Oswald Mathias Ungers in den USA gearbeitet und mit bedeutenden architekturtheoretischen Schriften (z. B. „Delirious New York“, 1978 oder „S,M,L,XL“, 1995, …) auf sich aufmerksam gemacht. Neuere Bauten von Rem Koolhaas in Deutschland sind etwa die Botschaft der Niederlande oder die neue Springer-Zentrale in Berlin.

Die Kunsthal ist eigentlich kein Kunstmuseum als vielmehr ein Kulturzentrum, in deren flexibel nutzbaren Räumen temporäre Ausstellungen stattfinden können; auch ein großes Auditorium gibt es in dem Gebäude sowie einen Shop und ein Museumscafé. Eine durch das Gebäude hindurchführende Rampe überwindet den Höhenunterschied zwischen Westzeedijk und Museumspark und gibt wegen der gläsernen Außenwände des Gebäudes schon mal Einblicke in die Ausstellungsräume frei.  Aus dem im Prinzip quaderförmigen Gebäudevolumen ragt ein flacher Turm, der einerseits das Logo der Kunsthal trägt und andererseits die Lüftungstechnik für das Gebäude aufnimmt. Verwendete Materialien sind Beton, Stahl, Glas und Naturstein.

Bild oben: In der Kunsthalle ist auch ein Modell des Gebäudes ausgestellt; damit kann man die Anordnung der Baukörper besser überblicken.

Bilder oben: die Kunsthal von Rem Koolhaas (OMA) in Rotterdam.

Bilder oben: Gebäudebereich an der Straße Westzeedijk.

Bilder oben: eine Rampe führt durch das Gebäude vom höheren Niveau an der Straße Westzeedijk zum niedrigeren Gartenniveau am Museumspark. Durch die Glasfassaden kann man in die Ausstellungsräume sehen.

Bilder oben: das Gebäude vom Museumspark aus gesehen.

Bilder oben: parallel zur Straße Westzeedijk führt ein Erschließungsweg durch das Gebäude hindurch; hier können Ausstellungsobjekte an- und abgeliefert werden.

Bilder oben: Museumsshop und -Café.

Weltmuseum (Wereldmuseum Rotterdam) – ethnografisches Museum

Das Weltmuseum befindet sich an der Ecke Willemskade und Veerhaven; das Museumsgebäude wurde ursprünglich als Clubhaus für den Königlichen Jachtclub erbaut und 1851 eröffnet. Vor allem Vereinsmitglieder und sonstige Sammler schenkten in der Folgezeit der Institution und damit auch deren Vorsitzendem, Prinz Hendrik, allerlei Schiffsmodelle, Kunst- und Gebrauchsgegenstände und ethnografische Objekte. 1883 wurde der Stadt Rotterdam dann Eigentümer des Hauses und richtete hier ihr Ethnografisches Museum ein. Auch der Physiker Dr. Elie van Rijckevorsel war Mitglied des Clubs; von seinen Reisen nach Indien, Indonesien, Neuguinea oder Südamerika brachte er vielerlei kunstgewerbliche Gegenstände, Waffen, Kleidung, Möbel oder rituelle Gegenstände mit, die er dem Museum vermachte. Im 20. Jahrhundert wurden bei Forschungsreisen, die das Museum initiierte, weitere Objekte für die Sammlungen erworben, insbesondere auch aus den Heimatländern der in Rotterdam Eingewanderten.

Ursprünglich hieß die Einrichtung „Museum für Land- und Völkerkunde“; nach einer Generalsanierung des Museumsgebäudes im Jahr 2000 erhielt es den heutigen Namen „Weltmuseum“.

Bilder oben: das ehemalige Clubhaus des Königlichen Jachtclubs ist seit 1883 Ethnografisches Museum.

Het Nieuwe Instituut – das Rotterdamer Museum für Architektur, Design und e-Kultur

„Het Nieuwe Instituut“, „Das Neue Institut“, ging aus der Zusammenlegung des Niederländischen Architektur-Instituts mit dem Designmuseum und dem Institut für Neue Medien 2013 hervor.

Das Niederländische Architektur-Institut  sollte zu Beginn der 1990er Jahre ein neues Gebäude erhalten; im Architekturwettbewerb musste sich die Auswahlkomission letztlich zwischen dem Entwurf von Rem Koolhas (Architekturbüro OMA) und dem von Jo Coenen entscheiden. Letzterer erhielt den Zuschlag. Seine Lösung sah drei bzw. vier separate Baukörper vor, welche die Funktionen der Einrichtung abdecken sollten: Architektur-Archiv, Architektur-Bibliothek und Ausstellungsräumlichkeiten (sowie die Verwaltung).

Das Archiv brachte er in einem sehr langgestreckten (200 Meter), leicht gekrümmten Baukörper aus Beton und rotem und silberfarbenen Wellblech entlang der Rochussenstraat unter, wobei der Bau auf Stützen ruht, was eine ebenso langgestreckte Arkade schafft. Der Mittelpunkt des Gebäudekomplexes ist ein Quader aus Glas und Stahl, in welchem die Verwaltung, die Bibliothek und der Lesesaal untergebracht sind. Der Gebäudeteil unterhalb dieses Glasquaders nimmt das Foyer auf, ein Auditorium, einen Bücher-Shop und das Museumscafé. Der Gebäudeteil mit den Ausstellungsräumen auf drei Etagen ist ein geschlossener Würfel aus rotem Ziegelmauerwerk. Zur Parkseite umfängt ein Teich die Gebäudeteile. Das „Neue Institut“ konnte 1993 bezogen werden. In 2010 wurden Umbauarbeiten am Gebäude durchgeführt.

Von der Materialität und der Farbgebung seiner Baukörper her orientierte sich Coenen am benachbarten Kunstmuseum Boijmans Van Beuningen.

Bilder oben: Blick vom Schaudepot des Kunstmuseums auf „Het Nieuwe Instituut“.

Bild oben: „Het Nieuwe Instituut“, das kombinierte Museum für Architektur, Design und e-Kultur von Jo Coenen besteht aus mehreren Baukörpern für die unterschiedlichen Funktionen, welche die Einrichtung wahrnehmen soll. Der Eingangsbereich wurde bei den Umbaumaßnahmen 2010 neu gestaltet. 

Bilder oben: das „Neue Institut“ greift mit dem Grün des Stahl, den Glaswänden des Bibliotheks- und Verwaltungstraktes sowie dem Ziegelmauerwerk des Ausstellungsbereiches Farben und Materialien des benachbarten Kunstmuseums Boijmans Van Beuningen auf.

Bilder oben: das langgestreckte Architekturarchiv-Gebäude schwebt auf Betonstützen über dem Boden und eröffnet hier eine lange und gekrümmte Arkade.

Bilder oben: Eingangssituation am Museumsgebäude.

Bilder oben: im Stahl-Glas-Quader sind die Verwaltung sowie die Bibliothek und der Lesesaal untergebracht.

Het Natuurhistorisch Museum (Naturhistorisches Museum Rotterdam)

Das Naturkundemuseum bzw. das Naturhistorische Museum befindet sich direkt neben der Rotterdamer Kunsthalle. Die Institution wurde 1927 gegründet; die wachsende Sammlung war im Laufe der Zeit in verschiedenen Räumlichkeiten untergebracht. Seit 1987 sind die Exponate in der historischen Villa Dijkzigt im Museumspark neben der Kunsthalle untergebracht (die jedoch erst 1992 fertiggestellt wurde). 1995 erhielt das Gebäude einen gläsernen Anbau.

Bilder oben: das Gebäude des Naturhistorischen Museums liegt direkt neben der Kunsthalle; es besteht aus der historischen Villa Dijkzigt und einem gläsernen Pavillon.

Das Rotterdamer Stadtmuseum im Timmerhuis

Das Timmerhuis („Zimmer(mann)haus“) war traditionell das Gebäude, in welchem das Stadtplanungs- bzw. -bauamt untergebracht war. Hier wurden auch die Pläne zum Wiederaufbau Rotterdams nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geschmiedet. Das L-förmige Gebäude aus den 1950er Jahren wurde 2015 von Rem Koolhaas (Architekturbüro OMA) um einen An- und Aufbau erweitert: oberhalb der Höhe des Bestandsgebäudes sind graue Würfel scheinbar zufällig bis zu einer Gesamthöhe von neun Stockwerken aufgestapelt. In diesen Kuben sind Appartementwohnungen untergebracht. Die unteren Etagen beherbergen jetzt das Rotterdamer Stadtmuseum und im Erdgeschoss gibt es auch ein Café. Der Gebäudekomplex kann durch eine öffentlich zugängliche Passage gequert werden.

Das Stadtmuseum hat noch einen weiteren Standort im Coolhaven. Die Sammlungsgegenstände des Stadtmuseums dokumentieren die Rotterdamer Stadtgeschichte. Dazu gehören Knochenfunde aus der Entstehungszeit der Stadt bis hin zu Giebelsteinen von Gebäuden, die bei der Bombardierung der Stadt zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zerstört wurden.

Bilder oben: im Timmerhuis, das von Rem Koolhaas vom Office for Metropolitan Architecture (OMA) um einen modernen Anbau bzw. Aufbau erweitert wurde, ist auch das Rotterdamer Stadtmuseum untergebracht. Der Neubau besteht aus Würfeln, die wie zufällig aufgestapelt erscheinen; ihre Hülle besteht aus bedrucktem Glas.

Das Chabot-Museum

Ein kleines und feines Kunst-Museum befindet sich direkt neben dem Haus Sonneveld; das Gebäude ist wie dieses im so genannten „Modernen Stil“ erbaut worden. Architekten waren G. W. Baas  (der auch viele Jahre im bekannten Büro Brinkman & Van der Flugt gearbeitet hat) und L. Stokla; das Gebäude war 1938 ursprünglich als Privatvilla errichtet worden. Heute ist hier das Chabot-Museum untergebracht; ausgestellt sind Werke des expressionistischen Malers und Bildhauers Henk Chabot. 

Bilder oben: das Chabot-Museum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Sonneveld sowie zum Architekturmuseum (Het Nieuwe Instituut).

Bilder oben: Blick von der Dachterrasse des Schaudepots auf das Gebäude des Chabot-Museums.

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